Anfang des InhaltsbereichsHintergrunddokumentation Parametrisierung von sapcpe Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Im allgemeinen müssen Sie sapcpe nicht anpassen oder parametrisieren. Falls Sie das Programm ändern müssen, können Sie das über Eingaben in der Befehlszeile bzw. durch anlegen oder änderen von Dateien machen. Wenn sapcpe von sapstart aufgerufen wird, kann man die Übergabeparameter an sapcpe nicht beeinflussen. In diesem Fall kann man nur die von sapcpe verwendeten Dateien modifizieren. Wird sapcpe direkt aufgerufen, so kann man durch Angabe von Übergabeparametern das Programm steuern. Eine Liste der Parameter, die gesetzt werden können, bekommt man, wenn man sapcpe help aufruft.

Welche Dateien vom zentralen Verzeichnis in das lokale Verzeichnis kopiert oder gelinkt werden, kann bei direktem Aufruf von sapcpe von zwei Kontrollparametern beeinflußt werden.
Der erste Parameter
all ist der höchstpriore und sorgt dafür, das alle im zentralen Verzeichnis vorhandenen Dateien bearbeitet werde.
Der zweite Parameter ist
list:<filename> . Ist dieser Parameter gesetzt, so werden ausschließlich alle vorhandenen Dateien der List Datei <filename> bearbeitet.
Ist keiner der beiden Parameter gesetzt, so wird im zentralen Verzeichnis nach List Dateien gesucht.

Bekannte List-Dateien:

Liste der datenbankunabhängigen Executables. Diese Executables sind für alle Datenbanksysteme gültig, mit denen das SAP-System arbeitet.

Liste der datenbankabhängigen Executables. Diese Executables können nur mit einem bestimmten Datenbanksystem verwendet werden.

alle Dateien, die weder in instancedb.lst noch in instance.lst gehören.

alle lokalen Dateien, die während eines Kopiervorgangs nicht von sapcpe ersetzt werden sollen.

Wenn mindestens eine List-Datei im zentralen Verzeichnis existiert, dann werden die Dateien die in dieser(n) List-Datei(en) eingetragen sind, angelegt. Gibt es keine List-Datei im zentralen Verzeichnis, so werden die Dateien, die im Konfigurationsfile sapcpeft definiert sind, im lokalen Verzeichnis angelegt.

Ob ein Softlink oder eine lokale Kopie gemacht wird, oder ob nur auf Vorhandensein einer Datei geprüft wird, hängt von

ab.

Hierbei hat der Kontrollparameter
ftable die höchste und das Vorhandensein der Datei sapcpeft die zweit höchste Priorität. Die Dateien vom Type ftable (inclusive der Datei sapcpeft ) haben folgenden Aufbau:

Beispiel 

Program names | attributes

disp+work | local_copy

Mögliche Attribute: local_copy, softlink, check_exist

Ende des Inhaltsbereichs