Anfang des InhaltsbereichsObjektdokumentationNebenkostenumlage Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Im Flexiblen Immobilienmanagement erfolgt die Umlage von Nebenkosten an Hand der Bemessungen, die auf den Mietobjekten hinterlegt werden.

Voraussetzungen

Customizing

Hinterlegen Sie im Customizing die Bemessungsarten für die Nebenkostenumlage. Gehen Sie im Anwendungsmenü zu:

Customizing ® Flexibles Immobilienmanagement ® Stammdaten ® Übergreifende Einstellungen ® Bemessungen ® Bemessungsarten.

Anwendung

In der Mietobjektbearbeitung müssen die entsprechenden Bemessungsarten auf dem Register Bemessungen zugeordnet werden.

Struktur

Eine Umlage kann im Customizing pro Bemessungsart prinzipiell folgendermaßen definiert werden:

Die Umlage erfolgt nach festen Werten, die innerhalb der Bemessungen des Mietobjekts zu definieren sind (z.B. Wohn/Nutzfläche).

Die Umlage erfolgt an Hand von Verbrauchswerten, die über Zählerstände gemessen werden.

Die dazugehörigen Zähler sind dem Mietobjekt zugeordnet. Im Customizing müssen hierzu die internen Merkmale den Bemessungsarten zugeordnet werden. Gehen Sie hierzu im Anwendungsmenü zu

Customizing ® Flexibles Immobilienmanagement ® Stammdaten ® Übergreifende Einstellungen ® Bemessungen ® Merkmale zu Bemessungsarten.

Dem Mietobjekt muss die Bemessungsart "Umlage nach Konditionsart" zugeordnet werden. Die Umlage erfolgt dann an Hand der Konditionsarten, die dem Mietobjekt auf dem Register Konditionen zugeordnet werden. Zusätzlich muss auf dem Unterregister Berechnung die korrekte Berechnungsvorschrift (z.B. Wohn/Nutzfläche in mē) angegeben werden.

Zum Zeitpunkt der Nebenkostenabrechnung werden diese Konditionsarten ausgewertet.

Die zu verteilenden Nebenkosten werden im Verhältnis zu den ermittelten Konditionsbeträgen aufgeteilt.

Die Umlage erfolgt an Hand der Angabe der prozentualen Anteile innerhalb der Bemessungen des Mietobjekts. Die anteilsmäßige Verteilung der Nebenkosten pro Bemessung kann beispielsweise so festgelegt werden, dass die Kosten zur Hausreinigung zu 30% auf Mietobjekt 1 und jeweils zu 10% auf die Mietobjekte 2 - 8 umzulegen sind.

Während der Nebenkostenabrechnung erfolgt eine Prüfung auf 100%.

Die auf eine Abrechnungseinheit angefallenen Kosten werden bei der Nebenkostenabrechnung automatisch auf die Mietobjekte zu gleichen Anteilen umgelegt. Eine Angabe der Bemessungen des Mietobjekts entfällt.

Innerhalb des Customizings kann pro Bemessungsart zusätzlich definiert werden, dass bei der Umlage nur Mietobjekte Berücksichtigung finden, die im entsprechenden Abrechnungszeitraum vermietet waren (Kennzeichen Leerstand Null).

Leerstehende Mietobjekte werden damit nicht belastet, die Umlage der Kosten wird auf die vermieteten Objekte durchgeführt.

Ende des Inhaltsbereichs