
Umlagerungsbestellung mit Lieferung und Faktura/Rechnung
Einsatzmöglichkeiten
Bei dieser Art der Umlagerungsbestellung wird die Umlagerung nicht zum Bewertungspreis des Materials im abgebenden Werk gebucht, sondern der Preis der Umlagerung wird sowohl im abgebenden als auch im empfangenden Werk über Konditionen definiert.

Die Umlagerungsbestellung mit Lieferung und Faktura/Rechnung ist nur für Werke möglich, die zu unterschiedlichen Buchungskreisen gehören.
Wenn Sie eine buchungskreisübergreifende Umlagerungsbestellung mit Lieferung, aber ohne Faktura durchführen möchten, müssen Sie im Customizing des Positionstyps das Kennzeichen Fakturarelevanz (Datenelement FKREL) auf "blank" (Nicht fakturarelevant) setzen.
Folgende Anwendungen sind am Vorgang beteiligt:
Merkmale einer Umlagerungsbestellung
Umlagerungsbestellung mit bewertetem und unbewertetem Kundenauftragsbestand
Bei Warenausgängen zu buchungskreisübergreifenden Umlagerungsbestellungen können Sie im Zweischrittverfahren (Bewegungsart 643) und Einschrittverfahren (Bewegungsart 645) mit bewertetem und unbewertetem Kundenauftragsbestand (E) arbeiten. In der Dispositionssicht des Materialstammsatzes (Disposition 4) können Sie mit dem Kennzeichen Sekundärbedarfskennzeichen für Einzel- und Sammelbedarf festlegen, aus welchem Bestand entnommen werden soll. Es gibt drei Einstellmöglichkeiten:
Ablauf
Bei diesem Vorgang wird eine Preisfindung im Einkauf durchgeführt.
Das abgebende Werk erfaßt eine Nachschublieferung im Vertrieb. Im Gegensatz zur Umlagerungsbestellung ohne Faktura wird kein Transitbestand aufgebaut.
Das abgebende Werk erstellt die Faktura zur Lieferung. Bei der Faktura wird eine Preisfindung im Vertrieb durchgeführt.
Das empfangende Werk bucht den Wareneingang zur Lieferung. Die Ware wird in den frei verwendbaren Bestand gebucht.
Im empfangenden Werk wird die Rechnung zur Faktura erfaßt.
Siehe auch:
Buchungskreisübergreifende Umlagerung