Anfang des InhaltsbereichsHintergrunddokumentationDie wichtigsten Profilparameter zum Sperrkonzept Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Systemprofilparameter dienen dazu, das System optimal auf die Bedürfnisse und Ressourcen anzupassen. Sie sind allgemein unter Strukturlink Profile in der CCMS-Dokumentation beschrieben.

Die wichtigsten Profilparameter zur Verbuchung sind unter Strukturlink Hauptsystemprofilparameter für die Verbuchung beschrieben.

Die folgende Tabelle beschreibt dir wichtigsten Profilparameter, die mit dem Sperrmechanismus zu tun haben. Eine komplette Übersicht erhalten Sie, wenn Sie in der Transaktion rz11 die Parameter mittels der Eingabe *enq* suchen.

Parameter

Bedeutung

enque/table_size

Größe der Sperrtabelle, die vom Enqueue-Server im Hauptspeicher gehalten wird. Die Sperrtabelle enthält alle Information, welche Sperren derzeit von wem gehalten werden.

Bei einem Überlauf der Sperrtabelle wird im Systemlog (vgl. Strukturlink Systemprotokolle) ein entsprechender Vermerk gemacht.

In diesem Fall sollten Sie überprüfen, ob der Verbuchungsserver ordnungsgemäß arbeitet, da bei einem Verbuchungsstopp die Sperrtabelle sehr schnell anwachsen kann. Liegen keine Verbuchungsprobleme zugrunde, können Sie mit diesem Parameter die Sperrtabelle vergrößern.

Das Computing Center Management System (CCMS) überwacht den Zustand der Sperrtabelle ständig und gibt Warnungen heraus, wenn der Platz zur Neige geht.

Sie können sich den Füllgrad der Sperrtabelle überprüfen, indem Sie sich die Sperrstatistik anzeigen lassen.

Einheit: Kilobyte

Defaultwert: 4096

rdisp/wp_no_enq

Anzahl der Enqueue-Workprozesse, die auf dieser Instanz laufen sollen.

Achtung

Natürlich ist dieser Parameter auf allen Applikationsservern, auf denen nicht der Enqueueserver läuft, auf 0 gesetzt, da nur die Instanz mit dem Enqueueserver Enqueue-Workprozesse enthalten kann.

Einheit: ganze Zahl

Defaultwert: 0

Üblicherweise ist der Parameter auf der Enqueue-Instanz auf 1 gesetzt, d.h. es existiert im ganzen System nur ein Enqueue-Workprozeß. In großen Systemen kann der Parameter auf 2-4 gesetzt werden.

enque/backup_file

Vollständiger Pfad zum Backupfile. Dieses dient dazu, nach einem Neustart des Enqueue-Servers die Sperren, die an die Verbuchung gegeben werden, wieder in die Sperrtabelle aufzunehmen (vgl. hierzu Funktionsweise des SAP-Sperrkonzepts).

Einheit: Zeichenfolge (Pfadname)

Defaultwert: /usr/sap/<SID>/D<Instanznr>/log/ENQBCK

rdisp/enqname

Name des Applikationsservers, der den Enqueue-Service zur Verfügung stellt, d.h. auf dem der Enqueue-Server läuft (vgl. Funktionsweise des SAP-Sperrkonzepts).

Der Name sollte im Defaultprofil gepflegt sein, damit alle Applikationsserver den gleichen Namen verwenden.

Einheit: Zeichenfolge (Instanz)

Defaultwert: Name der Zentralinstanz

Hinweis

Dies sind nicht alle Profilparameter, die mit der Sperrverwaltung zu tun haben. Die Defaultwerte sind für Ihr System optimal, und Änderungen sollten nur von Experten vorgenommen werden.

 

 

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