Die Fakt-Mapping-Tabelle enthält die Abbildungsvorschriften von Fakten des Regelwerks auf Merkmale oder andere Elemente des Datenmodells im EH&S.
Tabellenfelder der Fakt-Mapping-Tabelle
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Tabellenfeld |
Bedeutung |
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Internal_id |
Name des Fakts im Regelwerk |
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Record |
Optionale Zuordnung des Fakts zu einem Record im Regelwerk Im Regeleditor ist diese Zuordnung aus der Baumstruktur heraus ersichtlich und deshalb nicht explizit aufgeführt. |
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Group |
Optionale Zuordnung des Fakts zu einer Zusammensetzung im Regelwerk Im Regeleditor ist diese Zuordnung aus der Baumstruktur heraus ersichtlich und deshalb nicht explizit aufgeführt. |
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External_id |
Benennung des zugeordneten Datenelements im EH&S (siehe Abschnitt Syntax) |
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Description |
Beschreibungstext zum Fakt |
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Options |
Optionen, die den Zugriff auf die EH&S-Daten näher regeln (siehe Abschnitt Optionen für Fakten) |
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IsPhrase bzw. Map Value |
Kennzeichen, ob der Fakt Werte enthält, die einer Wertumsetzung via Phrasen-Mapping-Tabelle unterliegen sollen Dies wird in den meisten Fällen für Fakten benutzt werden, die verphraste Merkmale repräsentieren, um eine im Regelwerk benutzte sprechende Phrasenidentifikation in den Phrasenschlüssel aus EH&S zu übersetzen und umgekehrt. Die Wertumsetzung ist aber auch für jeden anderen Wert anwendbar. |
Die ersten drei Felder zusammengenommen identifizieren den Fakt eindeutig im Regelwerk.
Zuordnung zu Merkmalen, Identifikatoren, Zusatzinformationen
Sie können Fakten des Regelwerks folgenden Elementen im EH&S zuordnen:
Syntax

In der nachfolgenden Syntaxbeschreibung werden optionale Teile in eckigen Klammer
[ ] aufgeführt. Die eckigen Klammern selbst gehören NICHT zur Syntax.Drei Punke ... bezeichnen eine beliebige Anzahl von Wiederholungen des vorangegangenen Syntaxelements.
Um die verschiedenen Elemente zu unterscheiden, ist jeder External_id in der Fakt-Mapping-Tabelle einer der folgenden Kennungsbuchstaben vorangestellt:
Syntax:
Syntax:
Das einzige Feld von Interesse ist hier
RECNREF, die interne Satznummer der Referenz. Alternativ können Sie den Feldnamen SUBID angeben und so den Fakt mit dem Spezifikationsschlüssel der Referenz belegen.Syntax:
Er wird identifiziert durch Kategorie und Typ und weiterhin optional durch Listenzuordnung und Sprache. Wenn Sie keine Liste, jedoch eine Sprache angeben, dann müssen Sie die Sprache durch zwei Kommata absetzen. Wenn Sie keine Sprache angeben, dann wird beim Lesen eines mehrsprachigen Identifikators die Sprache benutzt, die Sie bei der Anmeldung an das R/3-System angeben, aus dem der EH&S Expert aufgerufen wird.
Wenn mehrere Werte zur gegebenen Kategorie, Typ, Liste und Sprache vorhanden sind, dann erhält der Fakt beim Lesen eine Menge von Textwerten. Ebenso muß er mit einer Menge belegt sein, sollen mehrere Werte geschrieben werden.
Optional kann mit Semikolon getrennt eine Liste von Feldern der Identifikatortabelle ESTRI angegeben werden. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Wird keine Liste von Feldern angegeben, dann wird nur das Feld IDENT (der eigentliche Wert des Identifikators) gesetzt. Wenn eine Liste von Feldern angegeben werden soll, dann muß IDENT auch explizit mit angegeben werden, um den Identifikatorwert zu erhalten.
Weitere Felder von Interesse sind:
Ist ein Identifikator länger als 132 Zeichen oder enthält er Zeilenumbrüche, so wird automatisch ein Langtext angelegt.
Syntax:
Sie müssen die Bewertungsart nur angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist. Andernfalls erscheint die Bewertungsart in der Record-Mapping-Tabelle.
Mehrfach bewertete Merkmale werden als Mengen abgebildet.
Syntax:
Fakten dieses Typs sind nur mit einer Zuordnung zu einer Zusammensetzung möglich.
Alternativ zum Feld RECNCMP, das die interne Satznummer der Komponente enthält bzw. erfordert, können Sie den Feldnamen
SUBID angeben und so den Fakt mit dem Spezifikationsschlüssel der Komponente belegen.Es ist bedingt möglich, Zusammensetzungsdaten zu schreiben, d.h. eine neue Zusammensetzungsart anzulegen und vom Regelwerk mit Daten zu füllen. Es ist nicht möglich, Spezifikationsdaten für Komponenten zu schreiben. Komponentendaten sind die einzigen Zusammensetzungsfakten, die geschrieben werden können. Alle anderen Daten (Merkmale, Identifikatoren etc.) können nur zur Hauptspezifikation geschrieben werden.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Freitexttabelle ESTDF angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Sollen mehrere Freitexte zu einem Datensatz der Bewertungsart geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Ist ein Freitext länger als 132 Zeichen oder enthält er Zeilenumbrüche, so wird automatisch ein Langtext zum Freitext angelegt.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Verwendungstabelle ESTDU angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Weitere Felder von Interesse sind: EXCLFLG (Ausschlußkennzeichen), ACTVFLG (Aktivkennzeichen) und ESNTFLG (Relevanzkennzeichen). Normalerweise setzt der EH&S Expert für alle geschriebenen Datensätze der Bewertungsarten das Aktivkennzeichen, nicht jedoch das Relevanzkennzeichen. Mit Hilfe eines Fakts, der über eine Mapping-Tabelle einer Verwendung zugeordnet wird, können Sie diese Kennzeichen abweichend setzen.
Wenn EH&S Expert mit einer EH&S Version 2.7B oder neuer betrieben wird, dann kann eine Verwendung auch einem Identifikator oder den Kopfdaten zugeordnet werden. Anstelle der Bewertungsart ist dazu hinter dem Semikolon zu schreiben:
Sie müssen die Bewertungsart, den Identifikator oder das Kopfdatenkennzeichen nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Sollen mehrere Verwendungen zu einem Datensatz der Bewertungsart, des Identifikators oder der Kopfdaten geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Wenn Sie wollen, daß die durch einen solchen Fakt definierte Verwendung die Verwendung außer Kraft setzt, die dem EH&S Expert als Parameter vorgegeben wurde und beim Schreiben benutzt wird, dann müssen Sie im
Es ist möglich, die zu lesenden Daten spezifisch pro Bewertungsart mit einer Verwendung einzuschänken.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Literaturquellentabelle ESTDS angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Syntax:
Das einzig relevante Feld der Beurteilungstabelle ESTDR ist RELID.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Komponententabelle ESTVP angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Dieser Fakttyp dient zur Bedienung des Konzepts der gesetzlichen Liste im EH&S.
Sollen mehrere Elemente einer gesetzlichen Liste zu einem Datensatz der Bewertungsart geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Alternativ zum Feld RECNCMP, das die interne Satznummer des Elements der gesetzlichen Liste enthält bzw. erfordert, können Sie den Feldnamen
SUBID angeben und so den Fakt mit dem Spezifikationsschlüssel des Elements der gesetzlichen Liste belegen.
Syntax:
Auf diese Weise können die implizit gefüllten Verwaltungsdaten wie die Sortierreihenfolge überschrieben werden.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Tabelle EST07 angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Sollen mehrere Datensätze zu einem Datensatz der Bewertungsart geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Tabelle EST0B angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Sollen mehrere Datensätze zu einem Datensatz der Bewertungsart geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Tabelle EST0D angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Sollen mehrere Datensätze zu einem Datensatz der Bewertungsart geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Syntax:
Es werden ein oder mehrere Felder der Tabelle EST0F angegeben. Werte zu diesen Feldern müssen im Textwert des Fakts mit einem Schrägstrich getrennt sein. Mit der Option
/SEP können Sie ein alternatives Trennzeichen vorgeben.Sollen mehrere Datensätze zu einem Datensatz der Bewertungsart geschrieben werden, so ist der Fakt mit einer Menge von Textwerten zu füllen.
Ebenso wie bei Merkmalen müssen Sie die Bewertungsart nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist.
Alternativ zum Feld RECNCMP, das die interne Satznummer des referenzierten UN-Listenstoffes enthält bzw. erfordert, können Sie den Feldnamen
SUBID angeben und so den Fakt mit dem Spezifikationsschlüssel der Referenz belegen.Bei allen oben erwähnten Tabellenfeldern oder Feldlisten für Kopfdaten, Identifikatoren, Komponentendaten und Zusatzinformationen können auch die Verwaltungsfelder angegeben werden und somit gelesen und geschrieben werden. Einige davon werden beim Schreiben allerdings ignoriert, bzw. sollten nicht geschrieben werden, da sie implizit belegt werden:
Wenn dieses Feld zu einer Bewertung (A:) oder einem Identifikator (I:) gelesen und unverändert wieder geschrieben wird, hat das den Effekt, daß explizit eine bestimmte Instanz im EH&S verändert werden kann, während im Normalfall ja stets neue Instanzen angelegt werden, nachdem zuvor potentiell bestehende Instanzen mit übereinstimmender Datenquelle und Datenlieferant gelöscht oder deaktiviert wurden.
Die Vorgabe eines beliebigen Werts, der nicht zuvor aus EH&S gelesen wurde, ist nicht erlaubt und kann zu unvorhersehbaren Seiteneffekten führen.
Syntax:
Die möglichen Parameternamen sind (siehe auch IMG-Dokumentation zum Einrichten des EH&S Expert User Exits):
I_SUBSTANCE: Spezifikationsschlüssel
I_EXPERT_INSTANCE: Name des Regelwerks
I_MODE: Verbuchungsmodus D, I oder C
I_NUM_OF_DEACT_VAL: Anzahl der zu deaktivierenden Bewertungen im Modus C.
I_FLG_RESTRICT_BY_SRSID_OWNID: Kennzeichen, ob beim Deaktivieren oder Löschen der bestehenden Daten Datenherkunft und Datenlieferant berücksichtigt werden sollen.
I_KEY_DATE: Stichtag aus der Trefferliste zum Lesen der Daten in der Form JJJJMMTT
I_CHANGE_NR: Änderungsnummer zum Schreiben der Daten
I_SRSID: Datenherkunft zum Schreiben der Daten
I_OWNID: Datenlieferant für das Schreiben der Daten
I_LANGUAGE: Anmeldesprache
I_COMMIT_FUNC: Name des Verbuchungsbausteins
I_FLG_RULES_IN_R3: Seit EH&S 2.7A: Kennzeichen, ob das Regelwerk im R/3 gespeichert ist und von dort heruntergeladen wurde.
I_TAB_USAGE_READ: Verwendung, die zur Selektion der Eingabedaten des Regelwerks herangezogen wird, in der Form <Einstufung>/<Gültigkeitsraum>/<Ausschlußkennzeichen>. Mehrere Verwendungen füllen den Fakt mit einer Wertemenge.
I_TAB_USAGE_READ: Verwendung, mit der die ermittelten Ausgabedaten (Bewertungen) des Regelwerks zurückgeschrieben werden, in der Form <Einstufung>/<Gültigkeitsraum>/<Ausschlußkennzeichen>. Mehrere Verwendungen füllen den Fakt mit einer Wertemenge.
I_TAB_PARAMS: Tabelle mit frei definierbarem Inhalt, der über die Parameter EXPERT_ADD_PARAM_1...n des EH&S Expert User Exits oder programmiert in einem kundenspezifischen Aufruf gefüllt werden kann. Mehrere Zeilen in dieser Tabelle füllen den Fakt mit einer Wertemenge.
Alle Parameter außer I_TAB_PARAM können nur als Eingabedaten (Fakten mit dem IN-Kennzeichen) gelesen werden. Sie gehen nicht an EH&S zurück.
In I_TAB_PARAMS können auch Daten zurückgegeben werden, die von einem kundenspezifischen Aufrufbaustein ausgewertet werden können.
Syntax:
Auf diese Weise können Tabellenfelder aus einer externen MS Access Datenbank gelesen werden und so ein Regelwerk parametrierbar gemacht werden. Die Datenbank muß vom EH&S Expert Server PC zugreifbar sein und kann im Access97 oder im Access2000 Format vorliegen.
<Feld> bezeichnet ein Tabellenfeld in der Datenbank. <Tabelle
> bezeichnet eine Tabelle in der Datenbank. <Datenbank> bezeichnet den Dateinamen der MS Access Datenbank. Wird kein voller Pfad angegeben, so wird die Datenbank auf dem selben Verzeichnis erwartet wie die Regeldatei. Bei Regelwerken, die im SAP-System gespeichert sind, gilt das im Administrationstool für EH&S-Expert eingetragene Working Directory.Tabellen- und Datenbank müssen Sie nur dann angeben, wenn der Fakt keinem Record zugeordnet ist. In diesem Fall werden die Felder aus dem ersten Datensatz gelesen, der bei einer Selektion ohne Kriterium gefunden wird. Die Anwendung empfiehlt sich nur für Tabellen mit einem einzigen Datensatz, da die Reihenfolge der Datensätze nicht vorhersehbar ist.
Optionen für Fakten
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Option |
Bedeutung |
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/LOWER |
Bei einem numerischen Wert, der einen Bereich angibt, wird mit dieser Option der untere Grenzwert gelesen oder geschrieben. Diese Option ist die Voreinstellung. |
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/UPPER |
Bei einem numerischen Wert, der einen Bereich angibt, wird mit dieser Option der obere Grenzwert gelesen oder geschrieben. |
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/RANGE |
Bei einem numerischen Wert, der einen Bereich angibt, werden mit dieser Option sowohl der untere als auch der oberen Grenzwert gelesen und geschrieben. |
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/OPLOWER |
Bei einem numerischen Wert, der einen Bereich angibt, wird mit dieser Option der Operator des unteren Grenzwertes gelesen oder geschrieben (z.B. >, >= etc.). |
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/OPUPPER |
Bei einem numerischen Wert, der einen Bereich angibt, wird mit dieser Option der Operator des oberen Grenzwertes gelesen oder geschrieben. |
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/STRING |
Ein numerischer Wert wird in der im R/3-Klassensystem definierten Textform gelesen (z.B. 1–2 mg/kg). Beim Schreiben hat diese Option keine Auswirkung. Der Dezimaltrenner wird dabei unabhängig von der Benutzereinstellung im R/3 immer auf die englische Schreibweise mit Punkt gesetzt. |
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/USAGE=<Einstufung>,<Gültigkeitsraum>. [,Ausschlußkennzeichen [Aktivkennzeichen[Relevanzkennzeichen]]] [;...] |
Der Fakt wird mit der angegebenen Liste von Einstufungen und Gültigkeitsräumen gelesen oder geschrieben. Optional können Sie mit X oder – das Ausschlußkennzeichen setzen. Diese Option müssen Sie nur dann beim Fakt setzen, wenn dieser keinem Record zugeordnet ist. Ansonsten ist die Option im Record-Mapping zu setzen.Weiterhin können Sie optional mit X oder – das Aktivkennzeichen sowie das Relevanzkennzeichen setzen oder ausschalten. Wenn nicht angegeben, ist das Ausschlußkennzeichen nicht gesetzt, das Aktivkennzeichen gesetzt, das Relevanzkennzeichen nicht gesetzt. Bei Fakten, die aus EH&S gelesen werden, hat die Angabe der Aktiv- und Relevanzkennzeichen keine Auswirkung. Es werden nur aktive Bewertungen gelesen. Weitere Informationen zur Benutzung der Option /USAGE als Selektionskriterium finden Sie im Kapitel Datenselektion über Verwendung.Diese Option müssen Sie nur dann beim Fakt setzen, wenn dieser keinem Record zugeordnet ist. Ansonsten ist die Option im Record-Mapping zu setzen. |
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/NOUSAGE |
Diese Option bewirkt, daß die dem EH&S Expert als Parameter mitgegebene Verwendung für die Bewertungsart, der der Fakt zugeordnet ist, nicht geschrieben wird. Diese Option wird benutzt, wenn eine als Fakt der gleichen Bewertungsart definierte Verwendung die Voreinstellung außer Kraft setzen soll. Im anderen Fall würde die als Fakt definierte Verwendung zusätzlich geschrieben. Für Kopfdaten und Identifikatoren in EH&S 2.7B ist diese Option nicht notwendig. Hier wird die als Parameter mitgegebene Verwendung nicht implizit geschrieben. Wird eine Verwendung gewünscht, so muß sie explizit mit der Option /USAGE oder mit Hilfe eines Fakts geschrieben werden. |
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/DEF=<Feld>:<Wert> [,...] |
Mit dieser Option können Sie für einen Fakt, der einer Zusatzinformationstabelle (Verwendung, Freitexte, Beurteilung, Quelle, Gesetzliche Liste, Gefahrgutzusatztabellen) oder einem Identifikator zugeordnet ist, Fixwerte für bestimmte Tabellenfelder vorgeben. Feld bezeichnet das Tabellenfeld in der jeweiligen EST-Tabelle (ESTDF, ESTDU, ESTDR, ESTDS, ESTVP, EST07, EST0B, EST0D, EST0F). Beim Lesen können Sie auf diese Weise eine Selektion vorgeben, z.B. nur Freitexte des Typs RE. |
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/SEP=<Trennzeichen> |
Mit dieser Option können Sie für einen Fakt, der einer Zusatzinformationstabelle (Verwendung, Freitexte, Beurteilung, Quelle, Gesetzliche Liste, Gefahrgutzusatztabellen) oder einem Identifikator zugeordnet ist und dessen Wert deshalb potentiell die Inhalte mehrerer Tabellenfelder gleichzeitig enthält, das voreingestellte Trennzeichen ("/") ändern. |
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/PHRCODE |
Option für Fakten, denen ein Merkmal zugeordnet ist, dem im EH&S eine Phrasenauswahlmenge zugeordnet ist. Anstatt des Phrasenschlüssels wird der Phrasencode gelesen. Dabei wird die Sprache berücksichtigt, die Sie bei der Anmeldung an das R/3-System angeben, aus dem der EH&S Expert aufgerufen wird. Beim Schreiben hat diese Option keine Auswirkung. |
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/PHRTEXT |
Option für Fakten, denen ein Merkmal zugeordnet ist, dem im EH&S eine Phrasenauswahlmenge zugeordnet ist. Anstatt des Phrasenschlüssels wird der Phrasentext gelesen. Dabei wird die Sprache berücksichtigt, die Sie bei der Anmeldung an das R/3-System angeben, aus dem der EH&S Expert aufgerufen wird. Beim Schreiben hat diese Option keine Auswirkung. |
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/PHRID |
Option für Fakten, denen ein Merkmal zugeordnet ist, dem im EH&S eine Phrasenauswahlmenge zugeordnet ist. Anstatt des vollständigen Phrasenschlüssels (Phrasenkatalog und Phrasenidentifikator) wird nur der Phrasenidentifikator gelesen. |
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/PREFIX=<text> |
Beim Schreiben wird dem Textwert dieses Fakts immer der angegebene Text als Präfix vorangestellt. Beim Lesen hat die Option keine Auswirkung. |
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/DEC=<nat.Zahl> |
Entsprechend der Eingabe wird beim Schreiben von Zahlenwerten der Wert auf die gewünschte Anzahl von Stellen hinter dem Dezimaltrenner gerundet. |
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/MAP=<Feld> [,...] |
Mit dieser Option können Sie für einen Fakt, der einer Zusatzinformationstabelle (Verwendung, Freitexte, Beurteilung, Quelle, Gesetzliche Liste, Gefahrgutzusatztabellen) oder einem Identifikator zugeordnet ist und dessen Wert deshalb potentiell die Inhalte mehrerer Tabellenfelder gleichzeitig enthält, eine Wertumsetzung über die Phrasen-Mapping-Tabelle auf einzelne Felder einschalten. Die angegebenen Felder müssen in der ExternalID des Fakts ebenfalls angegeben sein und das IsPhrase- bzw. MapValue-Kennzeichen muß gesetzt sein. Es wird dann nur für die Inhalte der angegebenen Felder die Wertumsetzung durchgeführt. |
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/FIRST |
Falls ein Fakt keinem Record zugeordnet ist, dann ist beim Lesen der Daten nur eine Bewertungsinstanz erlaubt, die dem Verwendungskriterium entspricht. Werden mehrere Instanzen gefunden, dann wird eine Fehlermeldung erzeugt. Mit dieser Option wird diese Fehlermeldung unterdrückt. Es wird statt dessen diejenige Bewertungsinstanz mit der niedrigsten Ordnungsnummer selektiert. Von der Benutzung dieser Option wird abgeraten, da sie eine inkorrekte Datenkonstellation versteckt. Die Selektion ist relativ zufällig, da die Ordnungsnummer ein sehr weiches Kriterium darstellt. |