Anfang des InhaltsbereichsFunktionsdokumentation Periodische Abrechnung auf CO-Empfänger Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Verwendung

Mit Hilfe der periodischen Abrechnung auf CO-Empfänger (insbesondere Kostenstellen) ist es möglich, Belastungen auf Investitionsmaßnahmen zu kontieren, die anlagenseitig nicht aktivierungsrelevant sind. Diese Belastungen können direkt vom Auftrag bzw. PSP-Element auf CO-Empfänger abgerechnet werden, ohne daß für sie eine Abrechnung auf Anlage im Bau stattfindet (siehe Periodische Abrechnung auf AiB).

Beachten Sie bitte, daß die periodische Abrechnung auf CO-Empfänger und die Aktivierung auf Anlage im Bau im selben Arbeitsschritt und mit derselben Verarbeitungsart (periodisch oder automatisch) durchgeführt werden.

Funktionsumfang

Für die Abrechnung auf CO-Empfänger können Sie sowohl pauschal eine Aufteilungsvorschrift für die gesamte Investitionsmaßnahme festlegen als auch Aufteilungsregeln für ausgewählte Einzelposten definieren.

Die pauschale Aufteilungsvorschrift mit Ursprungsschema ermöglicht es, bestimmte Kostenarten grundsätzlich nicht zu aktivieren (siehe Abrechnungskontierung). Die Abrechnung bestimmter Einzelposten auf CO-Empfänger ist insbesondere dann sinnvoll, wenn bestimmte Nebenkosten einer Investition zwar auf eine Investitionsmaßnahme kontiert, aber nicht aktivieren werden sollen (zum Beispiel Abbruchkosten einer zu ersetzenden Altanlage). Dies ist unter Umständen notwendig, damit die Gesamtkosten der Maßnahme im Controlling überwachbar sind (inklusive nicht aktivierungspflichtiger Anteile).

Abrechnung

Die folgende Abbildung zeigt die periodische Abrechnung einer Investitionsmaßnahme. Die Kostenarten 1 und 2 werden per Definition in der pauschalen Abrechnungsvorschrift mit Ursprungsschema zu 100% auf CO-Empfänger abgerechnet. Die übrigen Kostenarten belastet das System auf die zugehörige Anlage im Bau:

Diese Grafik wird im zugehörigen Text erklärt

Periodische Abrechnung

 

 

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