Anfang des InhaltsbereichsObjektdokumentation P_ABAP (HR: Reporting) Dokument im Navigationsbaum lokalisieren

Definition

Berechtigungsobjekt, das bei der Berechtigungsprüfung für HR-Reports verwendet wird.

Verwendung

Dieses Berechtigungsobjekt wird in mehrfacher Weise verwendet:

Struktur

Das Berechtigungsobjekt P_ABAP enthält folgende Felder, über die eine Berechtigungsprüfung erfolgt:

Berechtigungsfeld

Langtext

COARS

Vereinfachungsgrad der Berechtigungsprüfung

REPID

ABAP-Reportname

Weitere Informationen zu den Feldern

Zur Verwendung von P_ABAP im HR-Reporting:

Durch die Verwendung entsprechender Berechtigungen für dieses Objekt können Sie steuern, in welcher Weise die Objekte P_ORGIN, P_ORGXX sowie das kundeneigene Berechtigungsobjekt P_NNNNN in den spezifizierten Reports zur Prüfung der Berechtigung für HR-Infotypen verwendet werden. Dadurch ist eine reportbezogene Feinsteuerung der Infotyp-Berechtigungsprüfung möglich. Dies kann sowohl aus funktionalen Gründen oder auch zur Verbesserung der Performance zum Ablaufzeitpunkt der entsprechenden Reports sinnvoll sein.

Sie geben bei diesem Objekt im Feld REPID einen (oder mehrere) Reportnamen und im Feld COARS einen Vereinfachungsgrad an, der der Prüfung bei dem (den) betreffenden Report(s) zugrunde liegen soll.

Folgende Vereinfachungsgrade sind dabei möglich:

Hinweis

Beachten Sie, dass eine P_ABAP-Berechtigung für den Report SAPDBPNP mit COARS = 2 dazu führt, dass alle HR-Reports, die auf den logischen Datenbanken PNP bzw. PAP beruhen (d.h. fast alle), keine Berechtigungsprüfungen mehr durchführen. Üblicherweise wird man nur für sehr wenige Reports die Berechtigungsprüfungen deaktivieren wollen. Im Zweifelsfall vergeben Sie Ihren Benutzern deshalb keine Berechtigungen für das Objekt P_ABAP.

Beachten Sie weiterhin, dass dieses Berechtigungsobjekt von dem Objekt S_PROGRAM (ABAP: Programmablaufprüfungen) zu unterscheiden ist. Mit dem letztgenannten werden generell die Berechtigungen für Programme geprüft, d.h. bei HR-Reports findet diese Prüfung zusätzlich zur HR-Infotyp-Berechtigungsprüfung statt, HR: Reporting hingegen übersteuert ggf. die HR-Infotyp-Berechtigungsprüfung für die ausgewählten Reports, mit dem Ergebnis, dass die Berechtigungsprüfungen aufgeweicht bzw. ganz ausgeschaltet werden.

Beispiele:

INFTY = 0008

SUBTY = *

AUTHC = R

VDSK1 = <Blank>

...

INFTY = <Blank>

SUBTY = <Blank>

AUTHC = <Blank>

VDSK1 = 0001TIMEXXX

...

REPID = RPTIME00

COARS = 1

Damit wird bei der Infotyp-Berechtigungsprüfung in Zusammenhang mit dem Report RPTIME00 ( HR: Zeit - Zeitauswertung) eine vereinfachte Prüfung durchgeführt: Einerseits werden Infotyp, Subtyp, Level und andererseits organisatorische Zuordnung (in dem Beispiel stellvertretend das Feld VDSK1 ( Organisationsschlüssel)) gemäß Vereinfachungsgrad 1 unabhängig geprüft. Im Report RPTIME00 ( HR: Zeit - Zeitauswertung) kann also der Infotyp Basisbezüge (0008) gelesen werden.

Steht die Prüfung hingegen nicht in Zusammenhang mit Report RPTIME00 (HR: Zeit - Zeitauswertung), werden alle Felder des Objekts P_ORGIN (HR: Stammdaten) gemeinsam geprüft. Daraus ergibt sich aber kein Lesezugriff auf den Infotyp Basisbezüge (0008).

Zur Verwendung von P_ABAP bei der Auswertung der Protokollierung von Änderungen in Infotypdaten:

Auswertungen der Protokollierung von Änderungen in Infotypdaten unterliegen der Infotyp-Berechtigungsprüfung. Typischerweise wird aber jemand, der eine solche Auswertung startet, umfassende Infotyp-Berechtigungen haben. In diesem Fall ist es sinnvoll, zugunsten einer besseren Performance auf die Prüfung der einzelnen Daten zu verzichten und dem Benutzer stattdessen global die Berechtigung für die Protokollauswertung mittels des Reports RPUAUD00 (Protokollierte Änderungen in den Daten der Informationstypen) zu vergeben. Verwenden Sie dazu eine Berechtigung für das vorliegende Objekt, bei der Sie im Feld REPID ( ABAP-Reportname) den Wert RPUAUD00 und im Feld COARS ( Vereinfachungsgrad) den Wert 2 ausprägen.

Zur Verwendung von P_ABAP bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch Zahlungsträgerprogramme des Rechnungswesens:

Die Zahlungsträgerprogramme des Rechnungswesens verarbeiten insbesondere auch besonders schützenswerte personenbezogene Daten. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wird - zusätzlich zu der Prüfung, ob der Benutzer zum Starten des Programms berechtigt ist - geprüft, ob für das vorliegende Objekt eine entsprechende Berechtigung vorliegt: Im Feld REPID ( ABAP-Reportname) muss der Name des Zahlungsträgerprogramms eingetragen sein, im Feld COARS ( Vereinfachungsgrad) der Wert 2 (oder * ).

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