
Funktionsweise der CCMS-Agenten 
Die Laufzeitinformation der Monitorobjekte werden in
Monitorsegmenten abgelegt. Ein CCMS-Agent benutzt immer genau ein Monitorsegment, das entweder in seinem lokalen Prozeßspeicher oder im lokalen gemeinsamen Speicher (Shared Memory) existiert. Dabei verhalten sich die verschiedenen CCMS-Agenten wie folgt:Der CCMS-Agent SAPCCMSR versucht nach seiner Installation, sich beim Starten mit einem Monitorsegment im Shared Memory zu verbinden. Falls dieses Segment noch nicht vorhanden ist, so legt es der Agent an. SAPCCMSR arbeitet immer in einem Shared-Memory-Segment, der von laufenden SAP-Systemen unabhängig ist. Das zentrale Monitoring-System benötigt mindestens SAP-Basis-Release 4.6B.

Die Größe des Shared-Memory-Segments ist standardmäßig 16.000.000 Bytes. Sie können die Größe des Segments durch Setzen des Profilparameters alert/MONI_SEGM_SIZE ändern (siehe auch SAP-Hinweis 135503).
Der CCMS-Agent SAPCCM4X überwacht SAP-Systeme mit einem SAP-Basis-Release 4.0B oder höher. Das zentrale Monitoring-System benötigt mindestens SAP-Basis-Release 4.6C. Diese Systeme haben eine eigene Laufzeitumgebung der CCMS-Monitoring-Architektur. Sie besitzen also ein eigenes Monitorsegment im Shared-Memory-Bereich des laufenden Systems.

Der Zugriff auf dieses Monitorsegment ist bei UNIX nur unter dem Benutzer
Der Agent SAPCCM4X versucht nach seiner Installation, sich beim Starten mit diesem Monitorsegment im Shared Memory zu verbinden und damit zu arbeiten.
Falls dieses Segment nicht vorhanden ist (d. h. wenn das überwachte System nicht läuft), legt es der Agent jedoch nicht an, um Interferenzen mit der Shared-Memory-Verwaltung des wieder startenden Systems zu verhindern. In diesem Fall arbeitet der SAPCCM4X mit einem Monitorsegment, das er in seinem Prozeßspeicher anlegt und dessen Inhalt er mit dem des überwachten Systems abgleicht. SAPCCM4X prüft ständig, ob das überwachte System wieder aktiv ist, und arbeitet nach einem Abgleich dann wieder mit dem Monitorsegment im Shared Memory.
Der CCMS-Agent SAPCM3X überwacht SAP-Systeme mit einem SAP-Basis-Release kleiner als 4.0B. Diese Systeme haben keine eigene Laufzeitumgebung der CCMS-Monitoring-Architektur. SAPCM3X arbeitet deshalb immer mit einem Monitorsegment, das er in seinem Hauptspeicher anlegt.
Ein CCMS-Agent kommuniziert mittels
RFC mit dem zentralen überwachenden Monitoring-System.
Frequenz der Methodenausführung):
Agenten können sowohl lesend als auch schreibend die gleichen Funktionen mit dem Monitorsegment durchführen, wie sie in der ABAP-Schnittstelle der Funktionsgruppen SALI und SALR im R/3 enthalten sind.
Außerdem sind in den Agenten bereits folgende Komponenten integriert:

Siehe auch SAP-Hinweis 371023.
Alle CCMS-Agenten sind in der Lage, gleichzeitig mehrere Aufgaben zu bearbeiten (Multi-Thread-Verfahren). Sie können somit gleichzeitig:
Siehe auch:
Überwachung von Protokolldateien mit CCMS-Agenten Überwachung von Betriebssystemdaten mit CCMS-Agenten