
Ablauf der Zeitlogik 
Einsatzmöglichkeiten
Mit diesem Prozess wird im Rahmen der
allgemeinen Berechtigungsprüfung die Zeitlogik durchgeführt.
Aufrufparameter
Die Zeitlogik wird mit den folgenden Parametern aufgerufen:
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LEVEL |
Berechtigungslevel |
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TCLAS |
Transaktionsklasse = Unterscheidung Personalnummer/Bewerbernummer |
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INFTY |
Infotyp |
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BEGDA |
Beginndatum des zu prüfenden Infotypsatzes |
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ENDDA |
Enddatum des zu prüfenden Infotypsatzes |
Weiterhin wird der vorher ermittelte
Zuständigkeitszeitraum übergeben.
Ablauf
Wenn der Zuständigkeitszeitraum leer ist, also nicht mindestens einen Tag enthält, wird die Zeitlogik mit "nicht berechtigt" beendet.
Es wird ermittelt, ob die Berechtigungsprüfung datumsabhängig durchgeführt werden soll oder nicht (aus T582A-
VALDT).
- Wenn nicht datumsabhängig geprüft werden soll, wird die Zeitlogik mit "berechtigt" beendet.
- Wenn datumsabhängig geprüft werden soll, werden die folgenden Schritte ausgeführt:
- Die Toleranzzeit (Hauptschalter
ADAYS) wird ermittelt.
Es wird geprüft, ob es sich um einen Lesezugriff handelt (LEVEL = R oder M).
Wenn es sich um einen Lesezugriff handelt, werden die folgenden Schritte ausgeführt:
- Es wird das Enddatum des Zuständigkeitszeitraums ermittelt (siehe auch folgende Abbildung 2: Zeitraumbestimmung bei Lesezugriff):
- Wenn das aktuelle Datum (
SY-DATUM) nicht mehr als die Toleranzzeit (ADAYS) nach dem Enddatum des Zuständigkeitszeitraums liegt, wird der Zeitraum 01.01.1800 bis 31.12.9999 als neuer Zuständigkeitszeitraum gesetzt.
Wenn das aktuelle Datum mehr als die Toleranzzeit nach dem Enddatum des Zuständigkeitszeitraums liegt, wird der Zeitraum 01.01.1800 bis Enddatum des alten Zuständigkeitszeitraums als neuer Zuständigkeitszeitraum gesetzt.

- Es wird geprüft, ob der Gültigkeitszeitraum
BEGDA - ENDDA des Infotyps mit dem neu ermittelten Zuständigkeitszeitraum eine nicht leere Schnittmenge hat, d.h. ob es mindestens einen Tag gibt, der in beiden Zeiträumen liegt:
Wenn die Schnittmenge nicht leer ist, wird die Zeitlogik mit "berechtigt" beendet.
Wenn die Schnittmenge leer ist, wird die Zeitlogik mit "nicht berechtigt" beendet.
Wenn es sich um einen Schreibzugriff handelt, werden die folgenden Schritte ausgeführt (siehe auch folgende Abbildung 3: Zeitraumbestimmung bei Schreibzugriff):
- Wenn der erste Tag des Zuständigkeitszeitraums mit dem ersten Tag der organisatorischen Zuordnung (
BEGDA des ersten Infotyp 0001-Datensatzes, üblicherweise das Datum der Ersteinstellung) übereinstimmt, wird der Zuständigkeitszeitraum so verlängert, dass er am 01.01.1800 beginnt. (Dies ist notwendig, damit auf Daten, die vor der Ersteinstellung liegen, überhaupt zugegriffen werden kann.)
Wenn das aktuelle Datum (SY-DATUM) innerhalb des Zuständigkeitszeitraums oder nicht um mehr als die Toleranzzeit (ADAYS) nach dem Ende eines Zuständigkeitsintervalls liegt, wird der Zeitraum 01.01.1800 bis 31.12.9999 als neuer Zuständigkeitszeitraum gesetzt.

Wenn das aktuelle Datum (SY-DATUM) nicht innerhalb eines Zuständigkeitsintervalls und um mehr als die Toleranzzeit nach dem Ende jedes Zuständigkeitsintervalls liegt, werden alle Zuständigkeitsintervalle gelöscht, die vor dem aktuellen Datum liegen.
Es wird geprüft, ob der Gültigkeitszeitraum BEGDA - ENDDA des Infotyps komplett innerhalb des neu ermittelten Zuständigkeitszeitraums liegt:
- Wenn der Gültigkeitszeitraum im Zuständigkeitszeitraum enthalten ist, wird die Zeitlogik mit "berechtigt" beendet.
- Wenn der Gültigkeitszeitraum nicht im Zuständigkeitszeitraum enthalten ist, wird die Zeitlogik mit "nicht berechtigt" beendet.
Siehe auch:
Darstellung der Zeitlogik in
Ablaufdiagramm 6.