Kundenauftragserfassung im Internet (SD-SLS-SO) 
Verwendung
Die Möglichkeit, Bestellungen von Kunden im Internet entgegenzunehmen und als Kundenaufträge in ein R/3-System weiterzuleiten, kann eine sinnvolle Ergänzung der üblichen Geschäftsabläufe sein.
Das gilt unter anderem für Kataloggeschäfte oder andere Geschäfte, bei denen der Kunde schon sehr genau weiß, was er will, und es möglicherweise nur auf Preisvergleich und schnelles Lieferangebot ankommt.
Typ der Internet-Anwendungskomponente
Consumer-to-Business
Vorteile für Ihre Kunden:
Vorteile für Sie als Anbieter:
Voraussetzungen und Voreinstellungen
Um einen Kundenauftrag im Internet zu erfassen, muß sich Ihr Kunde mit seiner SAP-Kundennummer (oder seiner E-Mail-Adresse) und einem von Ihnen zugeteilten Initialpaßwort anmelden. Das Initialpaßwort ersetzt der Kunde dann durch sein eigenes. Die Abfrage der Kundennummer und des Paßworts geschieht bei der ersten Zuordnung eines Artikels zum Einkaufskorb. Handelt es sich um einen Neukunden, so kann er seine Daten aufnehmen lassen (Registrierung). Ihm wird dann ein Initialkennwort zugewiesen, das er ändern kann.
Autorisierung
Über die Transaktion SU05 können Sie für die Benutzer Paßwörter anlegen, ändern und löschen. Um den Kunden eindeutig zu identifizieren, geben Sie neben der Kundennummer den Objekttyp KNA1 ein.
Bei einem Neukunden, d.h. einem Kunden für den keine Kundendaten vorliegen und der sich das erste Mal anmeldet, wird, nachdem er seine Daten eingegeben hat, ein Kundenstammsatz im R/3-System angelegt. Im wesentlichen liefert der Benutzer lediglich Adressdaten. Zusätzliche Informationen, wie Buchungskreis- und Vertriebsbereich relevante Daten werden aus einem sogn. Referenzkunden übernommen. Die Anlage eine Referenzkunden ist obligatorisch.
Den Referenzkunden legen Sie als globalen Kunden im R/3-System an. Folgende Daten sind dabei erforderlich: Buchungskreisdaten, Organisationsdaten, Kontengruppe: interne Nummernvergabe. Den Refernzkunden hinterlegen Sie dann im globalen Benutzerstammsatz als Parameterwert zum Paramter CSM.
Der Kunde muß zum Kauf von Ware seine zugeordnete Kundennummer eingeben.
Der Kunde kann seine E-MAIL-Adresse eingeben, und das R/3-System ermittelt dann automatisch den Kundenstammsatz mit der betreffenden E-Mail-Adresse und entnimmt diesem die Kundennummer.
Warengruppe
Für die Warengruppen, die im Internet angeboten werden sollen, müssen Sie im Customizing des Materialstammes (Logistik Allgemein ® Grunddaten Logistik: Materialstamm ® Material --> Warengruppen definieren) die Berechtigungsgruppe
WWW hinterlegen. Falls Sie mehrere Internet-Anwendungskomponenten zum gleichen Mandaten anbieten wollen, können Sie verschiedene Warengruppen über den Benutzerparameter VBG ansteuern (jeweils in Kombination mit dem R/3 Benutzer).Vorbelegte Daten und Parameter
Für den R/3-Benutzer, mit dem sich die Internet-Anwendungskomponente über den Interaction Transaction Server (ITS) im System R/3 anmeldet, müssen alle Berechtigungen der Objektklasse Vertrieb gepflegt sein. Für diesen Benutzer müssen Sie außerdem bestimmte Parameter hinterlegen.
Durch den Kundenauftragseingang im Internet wird in Ihrem R/3-System ein Kundenauftrag erstellt. Bei der Erstellung des Kundenauftrags müssen die Mußeingaben mit Daten versorgt werden.
Die Mußeingaben werden aus den Vorschlagsparametern des globalen Benutzerstammsatzes gefüllt. Das sind folgende Parameter:
AAT (Auftragsart)
VKO (Verkaufsorganisation)
VTW (Vertriebsweg)
SPA (Sparte)
CSM (Kundennummer des Referenzkunden)
VBG (Warengruppe für Service)
Sind diese Parameter nicht gepflegt, werden sie automatisch mit folgenden Werten gefüllt:
AAT (Auftragsart): TA
VKO (Verkaufsorganisation: 0001
VTW (Vertriebsweg): 01
SPA (Sparte): 01
VKB (Verkaufsbüro): aus dem Kundenstamm
VBG (Warengruppe): WWW
Funktionsumfang
Servicename
Der Servicename dieser Internet-Anwendungskomponente ist VW01. Unter diesem Servicenamen finden Sie im SAP@Web Studio alle zugehörigen Dateien.
BAPIs
Für diese Internet-Anwendungskomponente werden die folgenden BAPIs verwendet: