Sekundärleistungsproportionalität  

Verwendung

Wenn für den Projektfortschritt eine feste Beziehung zwischen Arbeitspaketen besteht und der Aufwand nicht aufgeschlüsselt werden kann, verwenden Sie die Sekundärleistungsproportionalität, z.B. bei Prüfungsarbeiten.

Voraussetzungen

Zu dem PSP-Element oder Vorgang ist ein Bezugsobjekt gepflegt.

Gepflegt wird das Bezugsobjekt wahlweise über den Project Builder, die Projektplantafel oder die Strukturplanung. Die Vorgehensweise ist in allen Funktionen die gleiche:

Markieren Sie ein Projektelement und wählen Sie .
Sie gelangen auf das Dialogfenster PSP-Element ändern und wählen dort Bezugsobjekt.

Funktionsumfang

Bei dieser Meßtechnik ermittelt das System die Leistungserbringung eines PSP-Elements oder Vorgangs abhängig von dem Fortschritt eines anderen PSP-Elements oder Vorgangs. Mit Hilfe der Gewichtung können Sie eine feste Relation zwischen den Vorgängen abbilden.

Beispiel

Im Netzplan haben Sie die zwei Vorgänge "Zeichnungen erstellen" und "Zeichnungen prüfen" geplant. Eine Zeichnung ist erst dann fertig erstellt, wenn sie erfolgreich geprüft wurde.

Der Fertigstellungsgrad des Vorgangs "Zeichnungen prüfen" wird bei dieser Meßtechnik in den Vorgang "Zeichnung erstellen" übernommen. Als Meßmethode für den Vorgang 1, "Zeichnung prüfen", verwenden Sie die Meilenstein-Technik.

Perioden

1

2

3

4

Meilenstein Vorgang 1

M1

 

M2

M3

Fertigstellungsgrad

50%

50%

70%

100%

Fertigstellungsgrad
Vorgang 2
(abhängiger Vorgang)

50%

50%

70%

100%