Zeitproportionalität  

Verwendung

Diese Meßtechnik ist geeignet für Arbeitspakete, in denen Sie Leistungen planen, die kontinuierlich während der gesamten Abwicklungszeit erbracht werden wie zum Beispiel Beratung oder administrative Tätigkeiten.

Voraussetzungen

Für die Zeitproportionalität müssen Sie zum PSP-Element oder Vorgang die Start- und Endtermine pflegen:

Für den Planfertigstellungsgrad: Ecktermine

Die Plantermine für PSP-Elemente pflegen Sie in der Terminplanung, der Projektplantafel oder der Strukturplanung: Eckstart- und Eckendtermin.

Die Plantermine für Vorgängen terminiert das System: Eckstart- und Eckendtermin

Für den Istfertigstellungsgrad: Istermine

Die Istermine auf PSP-Elementen: Iststart- und Istendtermin

Die Istermine auf Vorgängen:

Isttermine ermittelt das System aufgrund der Rückmeldung oder werden manuell von Ihnen auf dem PSP-Element eingegeben.

Funktionsumfang

Das System ermittelt die Dauer anhand

Im Customizing zur Fortschrittsversion legen Sie fest, welchen Terminkreis das System für die Ermittlung der Dauer verwendet.

Das System geht von einem linearen Anstieg des Projektfortschritts über die Dauer aus. Den Fortschrittsgrad ermittelt das System anteilig zur Gesamtdauer. Solange der Vorgang nicht endrückgemeldet ist, übernimmt das System für die Istgesamtdauer die Plangesamtdauer.

Die Dauer ermittelt das System abhängig vom Werkskalender. Hierdurch können bei der Ermittlung des Fertigstellungsgrads z.B. die Werksferien berücksichtigt werden. Dies kann dazu führen, daß der Fertigstellungsgrad für eine Periode nur unwesentlich oder gar nicht steigt.

Beispiel

Folgende Termine haben Sie zum Vorgang gepflegt:

Planungsart

Eckstart - Eckende

Termin

25. 01. 99 - 06.04. 99

Folgende Werte ergeben sich für den Fertigstellungsgrad:

Periode

1

2

3

4

Dauer Gesamt

Arbeitstage laut Werkskalender Plan

5 Tage

20 Tage

23 Tage

2 Tage

50Tage

Planfertigstellungsgrad

10%

50%

96%

100%