Drucklisten in der Bilanzbewertung
Verwendung
Verschiedene Programme zur bilanziellen Bewertung von Materialbeständen bieten spezielle Parameter zur Aufbereitung der Druckliste an.
Funktionsumfang
Es wird die Grundliste des Verfahrens erzeugt. Normalerweise bedeutet dies, daß die Ergebnisse nach Material und Bewertungskreis oder Buchungskreis getrennt aufgelistet werden. Wenn Sie den Umfang der Druckliste minimieren wollen bestehen zusätzliche Einschränkungsmöglichkeiten:
Ein Detail wird nur dann aufgelistet, wenn zum betrachteten Zeitpunkt Bestand vorliegt.
Ein Detail wird nur dann aufgelistet, wenn ein durchgeführter Vergleich ergeben hat, daß Abweichungen bestehen.
Ein Detail wird nur dann aufgelistet, wenn das Verfahren eine Abwertung ermittelt hat.
In einigen Verfahren besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse verdichtet je Sachkonto, Bewertungskreis und Buchungskreis darzustellen.
Die Druckliste wird mit einigen Formaten versehen, die speziell der Ausgabe auf einem Drucker dienen, beispielsweise häufigeres Seitenwechseln.
Die Druckliste wird mit einer speziellen Indizierung versehen, die von Vorteil ist, wenn die Liste anschließend im optischen Archiv abgelegt wird.
Im Kopf der Druckliste werden die Parametereinstellungen des Programmlaufs ausgegeben.
Im Anhang an die Druckliste wird eine Statistik zum Programmlauf ausgegeben. Unter anderem enthält diese die Zahl der Lesezugriffe und Datenfortschreibungen.
In den Programmen zur Niederstwertermittlung können Sie im Anhang an die Druckliste einen Abschnitt mit Kontrollsummen zum Programmlauf ausgeben.
Im Anhang an die Druckliste wird ausgegeben, an welchen Stellen ein Datenbank-Commit ausgeführt wurde.
Im Anhang an die Druckliste werden die Nachrichten aus dem Anwendungs-Log aufgelistet, die während des Programmlaufs eingetragen wurden.
In einigen Verfahren besteht die Möglichkeit, die Listbreite zu beeinflussen. Eine normale Liste orientiert sich stets an einer maximalen Breite von 132 Spalten, eine breite Liste kann bis zu 255 Spalten umfassen.