Beispielszenario: Strategie 60 
Ablauf
Der Ablauf für Strategie 60 ähnelt sehr der Strategie 63. Daher verweist dieses Beispielszenario auf
Beispielszenario: Strategie 63.Das Beispiel basiert auf einem Produktionsplan, in dem 100 Stück für <BedTerm1>, <BedTerm2> und <BedTerm3> geplant werden.
Phase 1: Programmplanung
Datum |
Dispoelement |
Daten zum Dispoelem. |
Zugang/Bedarf |
Verfügbare Menge |
<Heute> |
W-BEST |
0 | ||
<Heute> |
® Vorplanung ohne Endmontage |
|||
<BedTerm1> |
VP-BED |
VSEV |
100 - |
100 - |
<BedTerm2> |
VP-BED |
VSEV |
100 - |
200 - |
<BedTerm3> |
VP-BED |
VSEV |
100 - |
300 - |
Phase 2: Beschaffung vor Verkauf
Diese Phase entspricht ebenfalls der vergleichbaren Phase für Strategie 63, d.h. für das Vorplanungsmaterial werden nicht umsetzungsfähige Planaufträge angelegt. Die Beschaffung für die Komponenten findet statt.
Phase 3: Kundenauftrag und Zuordnung
Im Unterschied zu Strategie 52 findet das System die Bedarfsart KEVV, da die Strategiegruppe auf 60 gesetzt wurde.
Siehe
Wie bei Strategie 52 ist der Ablauf wie folgt:
· Eine zuvor geplante Menge (wie z.B. 100 Stück für jede Einteilung in diesem Beispiel) kann bestätigt werden (wählen Sie Bearbeiten ® Verfügbarkeit prüfen im Kundenauftragsmenü). Der Kopftext lautet Zuordnung von Planprimärbedarfen. Dies bedeutet, daß die Verfügbarkeitsprüfung nicht nach der ATP-Logik durchgeführt wird, sondern auf Planprimärbedarfen basiert.
· Das System findet den Einteilungstyp CP und den Positionstyp TAN, da die Positionstypengruppe auf NORM gesetzt wurde.
Datum |
Dispoelement |
Daten zum Dispoelem. |
Zugang/Bedarf |
Verfügbare Menge |
<Heute> |
W-BEST |
0 | ||
<Heute> |
KDBEST |
00035/0010 |
0 | |
<AuftrDat> |
K-AUFT |
00035/0010/001 |
90 - |
0 |
3. Die Bedarfs-/Bestandsliste für das Vorplanungsmaterial ändert sich wie folgt, da eine Zuordnung stattgefunden hat:
Datum |
Dispoelement |
Daten zum Dispoelem. |
Zugang/Bedarf |
Verfügbare Menge |
<Heute> |
W-BEST |
0 | ||
<Heute> |
® Vorplanung ohne Endmontage |
|||
<BedTerm1> |
PL-AUF |
1234/PB |
100 |
100 |
<BedTerm1> |
VP-BED |
VSEV |
10 - |
90 |
<BedTerm2> |
PL-AUF |
1235/PB |
100 |
190 |
<BedTerm2> |
VP-BED |
VSEV |
100 - |
90 |
<BedTerm3> |
PL-AUF |
1236/PB |
100 |
190 |
<BedTerm3> |
VP-BED |
VSEV |
100 - |
90 |
Auf Komponentenebene wird der Bedarf des Vorplanungsmaterials in einen Bedarf des Variantenmaterials umgewandelt. Die Summe der Bedarfe bleibt gleich.
Phase 4: Beschaffung nach Verkauf
Diese Phase ähnelt der Strategie 63. Die Bedarfs-/Bestandsliste für das übergeordnete Material enthält folgende Informationen:
Datum |
Dispoelement |
Daten zum Dispoelem. |
Ausnahme |
Zugang/Bedarf |
Verfügbare Menge |
<Heute> |
W-BEST |
0 | |||
<Heute> |
KDBEST |
000335/0010 |
90 | ||
<AuftrDat> |
PL-AUF |
000335/KD |
05 |
90 |
90 |
<AuftrDat> |
K-AUFT |
000333/0010/001 |
90 - |
0 |
An dieser Stelle besteht der Unterschied zwischen dieser Strategie und der Strategie 63 darin, daß das System einen Planauftrag mit der Auftragsart KD (Kundeneinzelfertigung) anstelle von LA anlegt.
Der Planauftrag für das Variantenmaterial kann nun umgesetzt werden und stößt nach Eingabe des Kundenauftrags die Fertigung an.
Wenn Sie in der Sicht Disposition 4 das Kennzeichen Einzel/Sammel auf 2 gesetzt haben (um eine Lagerfertigungsbeschaffung von Komponenten in einer Kundeneinzelfertigungsumgebung sicherzustellen), gibt es auf Komponentenebene keine Unterschiede.
Phase 5: Warenausgang für Lieferung und Abbau von Planprimärbedarfen
Diese Phase entspricht ebenfalls der vergleichbaren Phase für Strategie 63, d.h., die Planprimärbedarfe werden physisch abgebaut.