Einsatzmöglichkeiten
Wenn die im Standard von SAP ausgelieferten IDoc-Typen (die Basistypen) Ihre Bedürfnisse nicht abdecken, können Sie Ihre eigenen IDoc-Typen definieren.
Voraussetzungen
Bevor Sie einen neuen IDoc-Typ definieren, sollten Sie zunächst prüfen, ob die Basistypen nicht Ihre Bedürfnisse abdecken. Eine Liste dieser Basistypen und Ihrer Bedeutung erhalten Sie über die Dokumentationswerkzeuge der IDoc-Schnittstelle: Verfahren Sie, wie unter Punkt 1 des Abschnitts
IDoc-Typ- oder Segmentdokumentation anzeigen beschrieben ist.Ablauf
Vorbereitung
Neue IDoc-Typen sollten im Rahmen einer Kundenerweiterung definiert werden, innerhalb derer Kundensegmente an einen bestehenden Basistyp angehängt werden. Der Abschnitt
Wichtige Begriffeklärt diese und weitere wichtige Begriffe und sollte zuerst gelesen werden.
Designrichtlinien und Formatierungsregeln beim Erstellen neuer SegmenteFür eine Kundenerweiterung sollten Sie zunächst die Segmente zusammenstellen, die Sie dazu brauchen. Dabei müssen Sie eventuell eigene Segmente entwickeln, bei denen Sie diese Richtlinien beachten sollten. Die
Designrichtlinien beim Erstellen neuer IDoc-Typensollten auf jeden Fall beachtet werden.
Definition
Für die Definition setzen Sie die Entwicklungswerkzeuge der IDoc-Schnittstelle ein, die in den folgenden Abschnitten beschrieben sind:
Segmenteditor IDoc-Typ-Editor Die Programmierschnittstelle (API) zur Definition von IDoc-TypenDie automatische Definition von IDoc-Typen wird nur in speziellen Fällen benötigt. Der Abschnitt kann im allgemeinen übersprungen werden.
Checklisten: Von der Definition bis zum Einsatz
Die folgenden zwei Checklisten geben die generelle Vorgehensweise von der Definition bis zum Einsatz von neuen IDoc-Typen in zwei Fällen an:
Erweiterung eines IDoc-Typs Definition und Verwendung eines Basistyps