IDoc-Anzeige  

Verwendung

Dieser Report führt Sie direkt zu Listen einzelner IDocs oder auch in die IDoc-Anzeige selbst, wenn Ihre Selektionskriterien nur ein IDoc zulassen (wenn Sie etwa als Selektionskriterium nur eine IDoc-Nummer angeben).

Neben den auch in den anderen Statistikprogrammen verfügbaren Selektionskriterien (Nachricht, Partner) können Sie hier nach folgenden, eher technischen Parametern selektieren:

Diese Schlüssel sind nur bei einer Konvertierung in EDI-Standards relevant und beziehen sich auf Objekte im EDI-Subsystem.

Verwechseln Sie nicht die Übertragungsdatei (EDI-Standard) mit der Datei, über die das EDI-Subsystem mit der IDoc-Schnittstelle kommuniziert (IDoc-Standard)!

Zu Testzwecken sendet ein EDI-Partner ein IDoc an Ihr System. Der EDI-Partner ist in Ihren Partnervereinbarungen über die entsprechende Option als Testpartner vereinbart. Das IDoc wird von Ihrem EDI-Subsystem an die Eingangsverarbeitung der IDoc-Schnittstelle übergeben und erhält dort die Nummer 4711. In seinem Kontrollsatz ist das Testkennzeichen gesetzt. Sie können sich jetzt über die IDoc-Anzeige sämtliche IDocs mit Testkennzeichen auflisten lassen und darüber das IDoc 4711 finden.

In einem zweiten Test wollen Sie feststellen, ob Ihr EDI-Subsystem die EDI-Referenznummern korrekt an das R/3-System übermittelt. Sie haben sich etwa die Referenznummer der Übertragungsdatei notiert, in der einige IDocs übermittelt wurden. Diese Nummer geben Sie im entsprechenden Selektionsfeld ein und starten die Suche. Es sollten jetzt alle IDocs im R/3-System gefunden werden, die sich in der betreffenden Übertragungsdatei befanden.

Aktivitäten

Die IDoc-Anzeige erreichen Sie aus dem Einstiegsknoten der IDoc-Schnittstelle über IDoc ® Anzeigen IDoc .

Mehrere IDocs

Wird eine IDoc-Liste angezeigt, können Sie durch Doppelklick auf die entsprechende Leiste auf ein einzelnes IDoc verzweigen.

Eine Ampel symbolisiert, ob der aktuelle Status als Erfolgsstatus oder Fehlerstatus gewertet wird, oder ob noch eine weitere Verarbeitung ansteht, so daß diesbezüglich noch keine Entscheidung getroffen wurde (gelbes Licht). Sie können die Farbzuordnung über die Transaktion WELI selbst ändern. Beachten Sie dort die Hilfe zur Anwendung.

Einzelnes IDoc

Allgemeines

Das einzelne IDoc wird in Baumstruktur angezeigt. Einstiegsknoten ist die IDoc-Nummer. Es folgen als Unterknoten Kontrollsatz, Daten- und Statussätze. Sie können Knoten aufklappen und sich einzelne Sätze anzeigen lassen. Bei den Datensätzen genügt dazu ein einfacher Mausklick.

Sie können sich über Verknüpfungen anzeigen (aus den Objektdiensten) die mit dem IDoc bereits verknüpften Objekte anzeigen lassen, z.B. Anwendungsbelege oder das entsprechende IDoc im Partnersystem bei ALE-Verteilungen.

Kontrollsatz

Beim Kontrollsatz werden z.B. der "Briefkopf" (Sender und Empfänger), die Richtung und der IDoc-Typ angezeigt. In der Ausnahmebehandlung können Sie den Kontrollsatz editieren (Kontrollsatz ® anzeigen/ändern, s. auch den entsprechenden Absatz bei den Datensätzen).

Datensätze

Bei den Datensätzen werden die Segmente mit Namen (E1-Strukturen bei SAP-Segmenten), Segmentnummer und Kurzbeschreibung angezeigt. Bei qualifizierten Segmenten wird der „Qualifier" ausgegeben, also der Wert, der die Bedeutung (die Qualifizierung) des Segments festlegt.

Beim Segment E1EDKA1 (Belegkopf Partnerinformation) bedeutet der Qualifier PARVW = „WE", daß der im Segment angegebene Partner die Rolle des Warenempfängers hat, während PARVW = „AG" die Partnerrolle des Auftraggebers kennzeichnet. Der Qualifier ist das erste Feld eines qualifizierten Segments.

Wenn Sie ein fehlerhaftes Eingangs-IDoc in der Ausnahmebehandlung editieren möchten, wählen Sie in der Detailanzeige (Doppelklick auf Symbol beim entsprechenden Datensatz) Datensatz ® anzeigen/ändern. Jetzt können Sie sämtliche Felder ändern. Beim Sichern erhält Ihr IDoc den neuen Status 69 (IDoc wurde editiert), das Sie dann wieder der Eingangsverarbeitung zuführen können. Das Original wird als neues IDoc mit Status 70 (Original eines IDocs, welches editiert wurde) auf der Datenbank abgelegt.

Statussätze

Bei den Statussätzen werden die einzelnen Statuswerte (die Status) mit Kurzbeschreibung angezeigt. Beim Porttyp „tRFC" und dem Status 03 wird die beim tRFC vergebene Transaktions-ID angezeigt, die den Aufruf eindeutig kennzeichnet. Wenn die Anwendung ein Fehlerprotokoll schreibt, dann wird außerdem die ID dieses Protokolls ausgegeben, auf das Sie verzweigen können (Springen ® Application Log). Dadurch können Sie detailliertere Fehlerinformationen als in den Statussätzen vermerkt abrufen.