Die direkte Ausgangsverarbeitung 
Verwendung
Für R/3-Komponenten, die nicht an die Nachrichtensteuerung angeschlossen sind, müssen Sie diesen Weg der Ausgangsverarbeitung wählen. Ansonsten wird er häufig in ALE-Szenarien beschritten, wo z.B. Stammdaten auf verschiedene R/3-Systeme verteilt werden sollen.
Aktivitäten
Die Anwendung übernimmt direkt die IDoc-Erzeugung, füllt also einen bestimmten IDoc-Typ mit ihren Daten. Dies kann z.B. über einen eigenen Funktionsbaustein geschehen. Die Empfänger werden durch die Anwendung oder die ALE-Dienste ermittelt. Der Automatismus der Nachrichtensteuerung entfällt.

Im Controlling (CO) soll eine Erzeugniskalkulation (Anwendungskomponente CO-PC) in die Ergebniskalkulation (CO-PA) übertragen werden. Die beiden Komponenten sind in unterschiedlichen R/3-Systemen eingestellt, man hat also ein typisches ALE-Szenario. In der Übertragungstransaktion wählen Sie nun die Felder, deren Anwendungsdaten direkt in das IDoc geschrieben werden, wie etwa Material, Werk, Datum und Kalkulationsvariante.
Siehe auch:
Direkte Ausgangsverarbeitung: Vorgehen Direkte Ausgangsverarbeitung: Technische Realisierung im ALE-Fall