Objekttyp definieren  

Um Ihren neuen Basistyp im Workflow verwenden zu können (optional in der Eingangsverarbeitung, immer aber in der Fehlerbehandlung), sollten Sie einen entsprechenden Objekttyp im Business Object Repository (BOR) anlegen. Der Objekttyp erbt alle Attribute, Methoden und Ereignisse des Supertyps IDOCAPPL. Sie könnten auch diesen Objekttyp selbst nehmen und z.B. nur andere Methoden zur Ausnahmebehandlung für ihn definieren. In der SAP-Konvention entspricht aber jedem Nachrichtentyp auch ein BOR-Objekttyp.

Vorgehensweise

  1. Gehen Sie aus dem R/3-Einstiegsbild über Werkzeuge ® Business Workflow ® Entwicklung in das Workflow-Bereichsmenü. Wählen Sie dann Business Object Builder.
  2. Legen Sie den neuen Objekttyp als Subtyp von IDOCAPPL an. Tragen Sie dazu IDOCAPPL in das Feld ein und wählen Subtyp.
  3. Geben Sie die Attribute Ihres neuen Objekttyps ein (Name, Kurzbeschreibung etc.) und einen noch nicht existierenden Programmnamen ein (Programm wird generiert): Das Programm beschreibt den Objekttyp (Seine Attribute und Methoden) in der Sprache ABAP.
  4. Wählen Sie und sichern Sie das Objekt.
  5. Wählen Sie .
  6. Damit Sie Ihren Objekttyp verwenden können, muß er mindestens den Freigabestatus "implementiert" haben. Sie erreichen das aus dem Einstiegsbild des Business Object Builder über Objekttyp ® Freigabestatus ändern in ® implementiert.

Beachten Sie auch die R/3-Dokumentation BC ® Business Management ® SAP Business Workflow ® Pflege von Objekttypen.

Ergebnis

Sie haben einen Objekttyp für Ihr neues IDoc definiert.
Wichtig für die Ausnahmebehandlung sind die beiden Ereignisse inputErrorOccurred und inputFinished, die Sie diesem Objekttyp zugeordnet haben.

Im Fallbeispiel hat Ihr Objekttyp folgende Attribute:

Objekttyp

IDOCTEST

Objektname

IDOCTEST

Bezeichnung

Test-IDoc

Kurzbeschreibung

Test Fehlerbehandlung TESTER01

Anwendung

V (Vertrieb)