Mit dem folgenden Parameter geben Sie an, an welcher Stelle das Spool-System seine Daten speichern soll:
Mögliche Werte:
Vorteil: Spool-Dateien sind durch Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren des Datenbanksystems geschützt.
Vorteile: rascherer Zugriff auf Spool-Daten, größere Flexibilität. Nachteil: Dateien sind nicht durch Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren der Datenbank geschützt.
Es ist nicht empfehlenswert, einen anderen als den vordefinierten Pfadnamen anzugeben. Falls es jedoch notwendig ist, können Sie den Pfadnamen in der Datei rsts/files/roots/G ändern. Sie sollten die in dieser Datei angegebene Namenskonvention jedoch nicht ändern.
Stellen Sie auch sicher, daß alle Instanzen im R/3-System Zugriff auf das Verzeichnis haben und daß das Verzeichnis für alle Instanzen dasselbe ist.
Geben Sie die Werte
Die Reports zur Überprüfung der Spool/TemSe-Konsistenz (RSPO0041) und Reorganisation von Spool und TemSe (RSPO0043, löscht alte Spool-Aufträge) können sowohl mit der Datenbank- als auch mit der Dateisystemspeicherung umgehen.
Prinzipiell können auf den Applikationsservern des R/3-Systems unterschiedliche TemSe-Speichermethoden verwendet werden. In der Praxis empfiehlt SAP jedoch, daß das gesamte R/3-System mit derselben Speichermethode für TemSe-Objekte arbeitet.
Im folgenden werden die Vor- und Nachteile der beiden Speichertypen zusammengefaßt:
Dateisystem- oder Datenbankspeicherung für TemSe-Objekte?
Art der |
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Dateisystem |
Relativ schnell: Bessere Performance. |
TemSe-Daten müssen mit Tools des Betriebssystems separat von der Datenbank gesichert und wiederhergestellt werden. Wenn Probleme auftreten, kann sich die Wiederherstellung der Konsistenz zwischen den Daten in den Dateien und der TemSe-Objektverwaltung in der Datenbank als schwierig erweisen. |
Datenbank |
Sichern und Wiederherstellen mit Datenbank-Tools. Konsistenz ist sichergestellt. |
Langsamer als Speichern im Dateisystem. Höhere Datenbankbelastung. |
Festplattenerfordernisse: In manchen Fällen belegen Spool-Daten mehrere hundert Megabytes Speicherplatz. Wenn Sie die
Namenskonvention: Für Spool-Dateien sowie für alle anderen TemSe-Objekte (zur Zeit Protokolle von Hintergrund-Jobs) gilt folgende Namenskonvention:
Beispiele: 001SPOOL (Mandant 1, Verzeichnis Spoolaufträge) 001BCTLG (Mandant 1, Protokolle von Hintergrund-Jobs).
Innerhalb dieser Verzeichnisse werden die zu einem TemSe-Objekt gehörigen Daten als eine Datei abgelegt. Spool-Daten sind beispielsweise in Dateien abgelegt, deren Name die ID-Nummer der entsprechenden Spool-Aufträge ist.
Sie können den