Dieser Abschnitt enthält Informationen über die wichtigsten Profilparameter, die im Spool-System für Koppelart L (lokales Drucken) verwendet werden. Genauere Einzelheiten finden Sie am System über die Transaktion RZ11. Beachten Sie, daß Sie für Koppelart L keine Kommandos mehr in die Systemprofilparameter eintragen müssen. Sie können nun beim Anlegen von Geräten, die über Koppelart L an das Spool-System angeschlossen sind, Kommandosätze definieren..
Sie können die R/3-Ausgabeaufbereitungsprogramme mit den Systemprofilparametern in der folgenden Liste konfigurieren. In UNIX-Systemen können aufgrund von herstellerspezifischen Druckbefehlen Anpassungen erforderlich sein. In anderen Betriebssystemen können die Standardwerte dagegen unverändert beibehalten werden.
In Windows-Systemen verwendet das R/3-Spool-System die Windows-Anwendungsschnittstelle zum Drucken. Sie müssen daher keine Spool-Parameter setzen, die einen Druckbefehl oder ein Antwortformat angeben. Möchten Sie die Parameter trotzdem setzen, hat dies jedoch keine negativen Auswirkungen.
Das Spool-System selbst wird intern konfiguriert.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zum
Computing Center Management System.Für Windows-Systeme nicht erforderlich.
Soll das Ausgabeaufbereitungsprogramm Spoolauftragsattribute an das Host-Spool-System übergeben, verwenden Sie die folgenden Variablen im Befehl:
&P |
Hostsystemname des Ausgabegeräts |
&p |
Pfad der auszugebenden Datei |
&F |
Name der auszugebenden Datei (mit Pfadangabe). Der Name wird im Parameter rspo/to_host/data_file angegeben, wie im folgenden beschrieben. |
&f |
Name der auszugebenden Datei (ohne Pfadangabe) |
&C |
Anzahl der zu druckenden Exemplare |
&& |
Einzelnes '&' |
&I |
Auftragsname des R/3-Spoolsystems |
&J |
Auftragsname des R/3-Spoolsystems, mit Datenbanknamen |
&L |
Format (Layout) |
&M |
Mandant des Eigentümers |
&O |
Eigentümer |
&m |
Mandant des Benutzers |
&o |
Benutzer |
&t |
Telefonnummer (FAX) |
&T |
Titel |
&R |
Empfänger (Deckblatt) |
&D |
Abteilung (Deckblatt) |
&S |
R/3-Name des Ausgabegerätes |
&Y |
Priorität |
&U |
UNIX-Deckblatt erforderlich? ('N'=nein, 'X'=ja, 'D'=Standard) |
&N |
Nummer des Spool-Auftrags |
&n |
Nummer des Ausgabeauftrags |
Um diese Informationen einem Shell-Script oder UNIX-Befehl zur Verfügung zu stellen, ersetzen Sie den Wert von rspo/host_spool/print mit einer Anweisung, die in etwa der folgenden entspricht:
/usr/local/bin/print &P &F &C &L &R &D
Normalerweise hat rspo/host_spool/print den folgenden Wert:
/usr/bin/lpr -P&P -J&F -h -#&C &F 2>&&1; /bin/rm &F
Den Druckbefehl Ihres Hostsystems finden Sie in der Systemdokumentation. Im folgenden einige Beispielbefehle:
Hostsystem |
Druckbefehl |
HP-UX |
/usr/bin/lp -d&P -n&C -onb -or &F; rm &F |
AIX |
qprt -dp -P&P -Bnn -N&C -r -R14 -X850 &F |
OSF/1 |
/usr/ucb/lpr -P&P -J&F -h -#&C &F 2>&&1;/bin/rm &F |
SINIX und Spool 4.x |
/var/spool/Spool/config/cmd/xpadd -job -dr &F -de &P -fc &C -rw -rm |
Andere UNIX-Systeme |
/usr/bin/lp -d&P -n&C -c &F; rm &F |
Solaris (siehe Hinweis 16149 im SAP-Online-System) |
saplp &P &C &F; dabei ist saplp ein Shell-Script, das folgende Zeilen enthält: |
Für Windows-Systeme nicht erforderlich.
Sie können die oben in der Beschreibung des Parameters rspo/host_spool/print aufgeführten Variablen in den Befehl eingeben.
Im folgenden finden Sie einige Beispielbefehle:
Hostsystem |
Abfragebefehl |
SINIX mit Spool 4.x |
/var/spool/Spool/config/cmd/xpstat |
OSF/1 |
/usr/ucb/lpq -P&P Setzen Sie rspo/host_spool/print_answer_ignore1 auf "Job Number is", damit das Spool-System die Abfrageantwort erkennen kann. |
HP-UX, andere UNIX-Systeme |
/usr/bin/lpstat -o&P |
Der gewählte Name muß folgenden Anforderungen entsprechen:
Das Ausgabeaufbereitungsprogramm ersetzt diese Zeichen durch einen eindeutigen Dateinamen.
Bei normalen Operationen werden diese Dateien fast sofort gelöscht. Möchten Sie den Inhalt dieser Dateien überprüfen, ändern Sie den Druckbefehl in rspo/host_spool/print, damit diese Dateien nicht gelöscht werden.
Standardwert: 1-KB-Blöcke. In einigen Netzwerkumgebungen verursachen größere Blöcke, z.B. 8 KB, Kommunikationsprobleme.
Standardwert: 60 KB. Bei Kapazitätsüberschreitungen wird der Puffer automatisch reorganisiert. Der Puffer wird auch reorganisiert, wenn ein Zeichensatz ungültig wird. Bei der Erstellung und Reorganisation des Puffers gibt das System eine Protokollmeldung aus (Puffer RSTSCCC).
Sie sollten die Kapazität des Puffers erhöhen, falls der Puffer wiederholt reorganisiert wird. Zuvor müssen Sie jedoch alle Einträge für ungültig erklären. Einzelheiten hierzu finden Sie im Abschnitt "Zeichensätze aktivieren" in