Aufbereitungsserver definieren 
Vorgehensweise
Die Liste zeigt alle realen Aufbereitungsserver in Ihrem R/3-System sowie etwaige von Ihnen definierte logische Server. Die farbige Kennzeichnung in der Liste zeigt den Status und die Verfügbarkeit für die Ausgabeverarbeitung jedes Servers. Eine Erläuterung der verwendeten Farben finden Sie unter Interpretation der Aufbereitungsserveranzeige.
Um eine neue Definition für einen logischen Server anzulegen, wählen Sie Ändern und dann Anlegen oder markieren Sie einen Server und wählen Anlegen mit Vorlage.
– Klassifizierung eines Servers: Wählen Sie einen geeigneten Eintrag aus den Eingabemöglichkeiten für das Feld Server-Klasse.
Das System vergleicht diesen Wert mit der Klassifizierung der dem Server zugewiesenen Geräte. Wenn sich die Klassifizierungen nicht entsprechen, erhalten Sie eine Warnmeldung. Beispielsweise werden Sie darauf hingewiesen, wenn Sie versuchen, einen High-Volume-Drucker einem Produktions-Druck-Server zuzuweisen.
– Angabe eines Alternativ-Servers: Geben Sie in das Feld Alternativ-Server den Namen eines logischen oder realen Servers ein.
Wenn der von Ihnen definierte Server nicht aktiviert ist oder keinen Spool-Workprozeß aufweist, verwendet das R/3-System diese Angabe, um einen anderen Aufbereitungsserver für die Ausgabeverarbeitung zu finden.
– Definition eines logischen Servers: Markieren Sie logischer Server. Wählen Sie danach ENTER.
Geben Sie in das Feld Abbildung den realen oder logischen Server ein, auf den dieser logische Server verweisen soll.
Das Spool-System ordnet den logischen Server-Namen dem Server in Abbildung zu. Da diese Zuordnung wiederholt erfolgt, können Sie entweder einen realen Server oder einen anderen logischen Server angeben.
– Aktivierung des Lastausgleichs: Markieren Sie Lastausgleich erlauben. Der Lastausgleich ist am sinnvollsten, wenn Sie logische Server einrichten und Ihre Server in Abbildungs- und/oder Alternativ-Server-Hierarchien anordnen.
Hilfe bei der Interpretation und Bearbeitung der Anzeige finden Sie unter Interpretation der Aufbereitungsserveranzeige.
Ergebnis
Wenn Sie einen logischen Server definiert haben, können Sie ihn nun als Aufbereitungsserver überall im Spool-System – beispielsweise in Gerätedefinitionen – eingeben. Die Verwendung logischer Server anstelle von oder zusätzlich zu realen Servern bietet Vorteile wie den Lastausgleich und die Verwendung einer standardisierten Druckarchitektur in allen R/3-Systemen.
Wenn Sie einen realen Server definiert haben, haben Sie einem Ihrer R/3-Server Attribute zugewiesen. Diese Attribute – beispielsweise eine Klassifizierung oder ein Alternativ-Server – können Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Druckarchitektur helfen und die Zuverlässigkeit verbessern.