Der Gerätetyp besteht aus verschiedenen Komponenten, die alle durch einen Kopf verbunden sind. Dieser Kopf ist die eigentliche Gerätetypdefinition. In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Angaben direkt in der Gerätetypdefinition vorgenommen werden können.
Zum Erstellen oder Bearbeiten eines Gerätetyps wählen Sie Werkzeuge
® CCMS ® Spool ® Spool-Verwaltung und Volle Administration. Wählen Sie dann Gerätetypen, um eine Liste der Gerätetypen zu erhalten. Wenn Sie den Gerätetyp bereits kopiert haben (siehe Gerätetypen kopieren), doppelklicken Sie jetzt auf Ihren Gerätetyp. Richten Sie anderenfalls mit Anlegen oder Anlegen mit Vorlage einen neuen Gerätetyp ein.Sie können dann die folgenden Felder bearbeiten:
In der folgenden Tabelle sind die in R/3 enthaltenen SAPscript-Treiber näher beschrieben.
SAPscript-OTF-Treiber
Treiber |
für Drucker |
POST |
PostScript-Drucker |
PRES |
Kyocera-Drucker, die die Druckersprache PRESCRIBE verwenden. |
HPL2 |
Hewlett-Packard- oder kompatible Drucker, die die Druckersprache PCL-4 (LaserJet II) oder PCL-5 (LaserJet III, 4, 5 und 6) verwenden. |
STN2 |
Zeilendrucker. Es handelt sich hierbei um einen generischen Treiber für Drucker, die nicht über einen der OTF-Treiber gesteuert werden können. Proportionalschriftarten werden nicht unterstützt, Zeichenattribute wie Fettdruck, Kursivschrift usw. dagegen schon. Hinweis: Der Zeilendruckertreiber STN2 kann nur mit Druckern verwendet werden, die im Trueline-Modus arbeiten können. Trueline-Drucker können Dateien ausdrucken, die ausschließlich druckbare Zeichen sowie NEWLINE (Zeilenvorschub), CARRIAGE RETURN (Wagenrücklauf) und FORM FEED (Seitenvorschub) enthalten. PostScript-Drucker, zum Beispiel, sind keine Zeilendrucker. |
SWIN |
Windows-Drucker über das Vermittlungsprogramm SAPLPD. Dieser Treiber wird nur mit dem Gerätetyp SWIN/SAPWIN verwendet. SWIN konvertiert das SAPscript-Format OTF in ein internes R/3-Protokoll, das SAPLPD versteht und in Windows-GDI-Befehle umsetzt. Über SWIN/SAPWIN können Sie sämtliche Windows-Drucker verwenden, unabhängig davon, ob es hierfür eine Gerätetypdefinition in R/3 gibt. |
TELE |
Standardtreiber für Fax- und Telexverkehr vom SAPcomm-Kommunikationsserver. Wird nur in den für SAPcomm vordefinierten Standardgerätetypen verwendet (beispielsweise TOPCALL). Erzeugt einen Ausgabestrom mit ausschließlich ASCII-Zeichen. Der Treiber ignoriert eine Änderung der Schriftart, hoch- und tiefgestellte Zeichen, Unterstreichen und andere Änderungen von Fontattributen. |
Etwaige weitere Treiber sind entweder für den internen SAP-Gebrauch bestimmt oder nicht in Gebrauch.
Nur bei Verwendung der Gerätetypen HPLJ4000, KYOFS170, POST2 und SWIN (bzw. Kopien dieser Gerätetypen) können Sie die folgende Funktion nutzen:
In der folgenden Tabelle sind die in R/3 enthaltenen Treiber für Listendruck näher beschrieben:
Treiber |
Für Drucker |
HPL2 |
Hewlett-Packard- oder kompatible Drucker, die die Druckersprache PCL-5 (LaserJet III, 4, 5 und 6) verwenden. |
POST |
PostScript-Drucker (PostScript Level 2) |
PRES |
Kyocera-Drucker, welche die Druckersprache PRESCRIBE II verwenden. |
SWIN |
Windows-Drucker über das Vermittlungsprogramm SAPLPD. |
[kein Eintrag] |
Lassen Sie das Feld leer, wenn Ihr Gerätetyp die Treiber für Listendruck nicht verwenden soll. Sie können jedoch bei der Implementierung von Aufbereitungen für Ihren Gerätetyp festlegen, daß einzelne Aufbereitungen einen Treiber für Listendruck verwenden sollen. Lesen Sie dazu Gerätetypaufbereitungen bearbeiten. |
Geben Sie in alle drei Zeichensatzfelder dieselbe ID-Nummer ein. Der erste Zeichensatz wird für alle Ausgabeaufträge verwendet, die an Drucker dieses Typs gesendet werden. Der zweite und der dritte Zeichensatz sind für den zukünftigen Gebrauch reserviert.
Bei der Wahl eines R/3-Zeichensatzes für einen Drucker verwenden Sie möglichst den für einen ähnlichen Gerätetyp angegebenen Zeichensatz. Überprüfen Sie ansonsten, ob die Zeichensatzkennung auf dem Druckerstatusblatt oder im Druckerhandbuch derjenigen im R/3-Zeichensatz ähnelt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Zeichensatz Sie verwenden sollen, vergleichen Sie die Zeichencodes im R/3-Zeichensatz mit den in Ihrer Druckerdokumentation angegebenen Codes oder testen Sie das Drucken mit einem Zeichensatz (weitere Informationen hierzu finden Sie unter Ausgabegeräte testen).
Ist kein passender R/3-Zeichensatz vorhanden, können Sie einen neuen Zeichensatz definieren (Hilfe hierzu finden Sie unter Zeichensätze pflegen).

OCR-A- oder OCR-B- (Optical Character Recognition) Druck: Wenn Ihr Gerätetyp zu den von R/3 für den OCR-Druck unterstützten Gerätetypen zählt, brauchen Sie nur den R/3-Standardzeichensatz für den Gerätetyp einzugeben. Dieser Zeichensatz enthält die OCR-A-Sonderzeichen Hook, Chair und Fork. Der Zeichensatz kann sowohl für die normale als auch für die OCR-Ausgabe verwendet werden. Informationen zu den unterstützten Druckertypen finden Sie unter Druckertypen mit vordefinierter OCR-Unterstützung. Der OCR-Druck wird nicht für osteuropäische und asiatische Zeichensätze unterstützt.