UNIX-Drucker an das R/3-System anschließen 
Um ein UNIX-Ausgabegerät vom R/3-System aus verwenden zu können, müssen Sie erst Namen und Typ dem R/3-Spool-System mitteilen. Rufen Sie dazu die Spoolverwaltung (Transaktion SPAD) auf und wählen Sie Ausgabegeräte auf der Registerkarte Geräte und Server. Wählen Sie dann Anlegen, um eine neue Gerätedefinition anzulegen. Wenn Sie die Konfiguration eines bestehenden Ausgabegeräts übernehmen wollen, wählen Sie Anlegen mit Vorlage.
Vorgehensweise
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Feld |
Eingabe | |
Registerkarte Geräte-Attribute |
Gerätetyp |
Geben Sie den Gerätetyp ein, der im R/3-System für Ihr Druckermodell definiert wurde. Beispiele: HPLJ4 für LaserJet-4-Drucker von Hewlett-Packard, POSTSCPT für beliebige PostScript-Drucker. Den generischen Gerätetyp SWIN können Sie nicht verwenden. |
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Aufbereitungs- |
Wählen Sie den R/3-Anwendungsserver aus, der als Aufbereitungsserver dient. Der für das Ausgabegerät zuständige Spool-Workprozeß läuft auf dem AufbereitungsserverNach Möglichkeit sollten Sie einen Aufbereitungsserver wählen, der in dem Hostsystem läuft, an das das Ausgabegerät angeschlossen ist (Koppelart L), so daß der R/3-Aufbereitungsserver die Ausgabeaufträge direkt an den Host-Spooler im gleichen System weiterleiten kann. Durch diese Konfiguration wird eine zuverlässige Verbindung der UNIX-Ausgabegeräte gewährleistet. Wenn das Zielhostsystem über eine kompatible LPD-Konfiguration verfügt, kann der Spool-Workprozeß die Ausgabedaten auch über eine Netzwerkverbindung senden (Koppelart U). (Alle UNIX-Systeme außer OSF/1. Bei OSF/1 müssen die Spoolaufträge vom "root"-Benutzer stammen; das R/3-System darf jedoch nicht als "root" gestartet werden.) | |
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Berechtigungs- |
Wenn Sie das Ausgabegerät einer Berechtigungsgruppe zuordnen möchten, tragen Sie hier den Namen ein. Nähere Einzelheiten finden Sie unter Berechtigungsgruppen für Ausgabegeräte. | |
Registerkarte Hostspool-Kopplung |
Koppelart |
Geben Sie hier an, wie der Spool-Workprozeß bzw. das Ausgabeaufbereitungsprogramm die Daten an das Host-Spool-System übergeben soll. "Lokales" Ausgabegerät: Wenn Sie einen Spool-Workprozeß verwenden und das Ausgabegerät lokal ist (also von dem Spooler des Hosts betreut wird, den Sie unter Rechnername eingegeben haben), wählen Sie die Koppelart L.Wenn das Ausgabegerät vom Spool-System des Hosts betreut wird, den Sie unter Rechnername angegeben haben, ist es für das R/3-System lokal, unabhängig davon, ob es physisch an den Host angeschlossen oder entfernt mit ihm verbunden ist. "Entferntes" Ausgabegerät: Ist das Ausgabegerät nicht an das Hostsystem angeschlossen, das Sie unter Rechnername angegeben haben, wählen Sie die Koppelart U.Wenn Sie die Koppelart U wählen, zeigt das System ein zusätzliches Feld für den Hostnamen an. Tragen Sie dort den Namen des Hostsystems ein, an das die auszugebenden Daten gesendet werden sollen. Dies ist das Hostsystem, an das das Ausgabegerät angeschlossen ist (lokal oder entfernt).
Ausgabeaufträge können nur mit der Koppelart U an ein entferntes Ausgabegerät gesendet werden, wenn es sich beim entfernten Hostsystem um ein HP-UX-System von Hewlett-Packard oder ein AIX-System von IBM handelt. |
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Host-Drucker |
Geben Sie den Namen des Ausgabegeräts wie im Hostsystem definiert ein. Berücksichtigen Sie dabei auch die Groß- und Kleinschreibung. |
Wählen Sie Bearbeiten ® Klassifizierung. Wählen Sie die für dieses Gerät angemessene Ausgabetypklassifizierung.
Hintergrund: Wenn Sie auch Ihre Server klassifizieren, prüft das Spool-System, ob sich die Geräteklassifizierung und die Serverklassifizierung entsprechen. Hierdurch wird die Einhaltung einer optimalen Ausgabekonfiguration unterstützt.
Wenn das Gerät Druck- und Abfragebefehle benötigt, die von den Standardbefehlen abweichen, können Sie einen Kommandosatz für das Gerät angeben.
Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
Wählen Sie Bearbeiten ® Kommandosatz.
Wenn Sie bereits einen verwendbaren Kommandosatz definiert haben, geben Sie den Kennbuchstaben des Satzes in das Feld Kommandosatz-Kennung ein.
Wenn Sie einen neuen Kommandosatz definieren wollen, geben Sie in das Feld Kommandosatz-Kennung einen Buchstaben zur Benennung des Satzes ein.
Doppelklicken Sie auf das Feld. Im nächsten Dialogfenster können Sie die mit dem Gerät zu verwendenden Kommandos eingeben. Der Kommandosatz kann auch in anderen Gerätedefinitionen mit der Koppelart L verwendet werden.
Ergebnis
Sobald Sie Ihre neue Gerätedefinition gesichert haben, können Sie das Ausgabegerät im R/3-System verwenden.