SWIN-Performance überprüfen 

SWIN ist der generische R/3-Gerätetyp für Windows-Drucker. Es kann sein, daß die SWIN-Druckaufträge auf einem PC langsamer verarbeitet werden als die Druckaufträge, die einen anderen R/3-Gerätetyp verwenden, z.B. POSTSCPT oder HPLJ4.

Bei der Verwendung von SWIN übernimmt Windows die Druckaufbereitung. Bei druckerspezifischen Gerätetypen übernimmt das R/3-System die Aufbereitung. Außerdem überträgt die Koppelart S, die Sie bei Verwendung SWIN wählen sollten, Ausgabedaten in Blöcken. In langsamen WAN-Netzen und überlasteten Netzwerken kann diese Blockübertragung mehr Zeit beanspruchen als die Dateiübertragung mit der Koppelart U.

In der Regel ist der Performance-Unterschied gering. Wenn der Unterschied jedoch zu groß ist, können Sie eines der druckerspezifischen Ausgabegeräte, z.B. POSTSCPT für PostScript-Drucker, verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter Gerätetyp in Fern- oder PC-Verbindung zu einem Windows-Drucker herstellen.

Vorgehensweise

  1. Suchen Sie auf dem jeweiligen PC das SAPLPD-Fenster.
  2. Wählen Sie aus dem SAPLPD-Menü Testhilfen ® Einstellungen. Setzen Sie den Wert im Feld SAPLPD auf 1.
  3. Damit wird die erste Tracing-Stufe in SAPLPD eingeschaltet.

  4. Senden Sie zum Test einige Druckaufträge zu dem PC-Drucker, der zu langsam ist.
  5. Achten Sie beim Eintreffen und Verarbeiten der einzelnen Aufträge auf die folgende Meldung am Ende des Auftrags:
  6. Arbeitszeit xxx Sek. davon xxx im Windows Gerätetreiber

    Die erste Zahl gibt die gesamte Verarbeitungszeit für den Druckauftrag an.

    Die zweite Zahl gibt die Zeit an, die Windows zur Aufbereitung des Druckauftrags benötigt hat. Dieser Wert ist in der Regel sehr klein. Bei einigen Kombinationen von Windows-Treibern und -Druckern kann die Verarbeitungszeit für einen kleinen Druckauftrag jedoch einige Sekunden betragen.

    Ist die Windows-Verarbeitungszeit zu hoch, empfiehlt es sich, zum druckerspezifischen R/3-Gerätetyp für diesen Drucker zu wechseln. Ändern Sie den Gerätetyp in der R/3-Definition des Druckers: Fern- oder PC-Verbindung zu einem Windows-Drucker herstellen

  7. Setzen Sie den Wert für SAPLPD über Testhilfen ® Einstellungen auf 0 zurück. Damit wird das Tracing wieder ausgeschaltet.

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