Zeitüberschreitungen und Neuversuche für Verbindungsaufbau und Kommunikation 

Wenn ein Ausgabeauftrag an ein entferntes Ausgabeauftrag gesendet wird, überprüft das SAP-System, ob eine Verbindung zu diesem Gerät hergestellt werden kann.

Wenn der Spool-Workprozeß länger als 15 Sekunden auf eine Antwort wartet, vermerkt er das Problem im R/3-Systemlog. Sie können also im Systemlog nachschauen, ob und welche Geräte chronische Kommunikationsprobleme haben.

Wenn der Spool-Workprozeß länger als 30 Sekunden warten muß, sperrt er das Ausgabegerät für fünf Minuten und befaßt sich mit anderen Ausgabeaufträgen. Der betreffende Ausgabeauftrag verbleibt im Status Wartet. Nach Ablauf der Sperrzeit versucht der Spool-Workprozeß erneut, eine Verbindung aufzubauen. Erst wenn das Hostspoolsystem erreichbar ist, werden die Aufträge reaktiviert.

Der Verbindungstest wird drei Mal nach je fünf Minuten wiederholt. Ist das entfernte Hostspoolsystem dann nicht erreichbar, bleiben die Ausgabeaufträge im Status Wartet.

Der Verbindungstest wird erneut gestartet (3mal, nach je 5 Minuten), wenn

Ist das Hostspoolsystem erreichbar, werden die Ausgabeaufträge reaktiviert. Dieser Vorgang kann bis zu dreimal wiederholt werden, wenn die Ausgabeaufträge dann noch nicht ausgegeben werden konnten, erhalten sie den Status Fehler.

Außer zentral im Systemprofil können Sie auch individuelle Zeitüberschreitungen in den Gerätedefitionen der betreffenden Ausgabegeräte einstellen.

 

Lesen Sie zu hierzu auch die folgenden Themen:

Wert für die Zeitüberschreitung definieren

Wert für die Zeitüberschreitung bei Lese- und Schreibvorgängen definieren

Anzahl der Neuversuche und Wartezeit definieren

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