Kennzeichen für die Objekttypen 
Nachfolgen werden die Kennzeichen erläutert, die die Bearbeitung der unterschiedlichen Objekttypen steuern.
Kennzeichen, die für alle Objekttypen relevant sind
Diese Kennzeichen sind für alle Objekttypen von Bedeutung. Damit steuern Sie, welche Änderungsobjekte mit der Änderungsnummer bearbeitet werden dürfen.
Dieses Kennzeichen müssen Sie setzen, wenn Sie Objekte eines bestimmten Objekttyps (z.B. Stücklisten) mit der Änderungsnummer bearbeiten möchten.
Falls Sie beispielsweise eine Materialstückliste mit Bezug auf eine Änderungsnummer bearbeiten möchten und dieses Kennzeichen für den Objekttyp Stücklisten bzw. Materialstückliste nicht gesetzt ist, erhalten Sie bei der Bearbeitung der Stückliste eine Fehlermeldung.
Wenn Sie dieses Kennzeichen setzen, können für einzelne, bestimmte Objekte des Objekttyps ein Objektverwaltungssatz (Verwaltungssatz) gepflegt werden.
Sie können zu einem Änderungsstammsatz beliebig viele Objektverwaltungssätze erfassen.
Der Verwaltungssatz beschreibt die konkrete Änderung an einem ganz bestimmten Objekt (z.B. Materialstückliste zum Herrenrennrad PP-HRR01). Unter bestimmten Voraussetzungen können diese Objekte auch ein objektbezogenes Gültig-ab-Datum erhalten oder ein objektbezogenes Statusnetz durchlaufen.
Mit diesem Kennzeichen sperren Sie für den entsprechenden Objekttyp Änderungen mit der gewählten Änderungsnummer. Die Sperre besteht bis zum Entfernen des Kennzeichens.
Kennzeichen, die Objektverwaltungssätze generieren
Für die Objekttypen können Sie steuern, ob und wie die Verwaltungssätze generiert werden sollen. Verwaltungssätze sind nur für ausgewählte Objekttypen vorgesehen (siehe
Objektverwaltungssatz und Objekttyp).
Für einen Änderungsantrag / Änderungsauftrag können keine Objektverwaltungssätze generiert werden. In diesem Änderungsprozeß finden zusätzliche Prüfungen statt.
Die automatische Erfassung der Verwaltungssätze geschieht über folgende Kennzeichen:
Für Objekte des Objekttyps, die mit Bezug auf die Änderungsnummer bearbeitet werden, legt das System die Verwaltungssätze bei der Bearbeitung des Objektes (Anlegen und Ändern) automatisch an.
Im Änderungsstammsatz wird das Objekt in die entsprechende Objektliste (z.B. Materialstückliste) gestellt, von der Sie die Änderung detailliert und objektbezogen dokumentieren und ggf. steuern können.
Wenn Sie beispielsweise für ein Material einen Revisionsstand vergeben möchten, muß für das Material ein Objektverwaltungssatz existieren. Der Änderungsstammsatz kann so eingestellt sein, daß Materialänderungen vorgesehen sind (Objekttyp für Änderungsnummer aktiv) und es existiert noch kein Objektverwaltungssatz für das Material. Wenn jedoch das Kennzeichen: Objektverwaltungssatz wird generiert gesetzt ist, können Sie den Revisionsstand aus der Bearbeitung des Materialstammsatzes vergeben, da der Objektverwaltungssatz automatisch erzeugt wird.
Für die Objekttypen können Sie steuern, wie die Verwaltungssätze generiert werden sollen. Diese Einstellung können Sie nur vornehmen, wenn das Kennzeichen: Objektverwaltungssatz wird generiert gesetzt ist.
Für Objekte des Objekttyps, die mit Bezug auf diese Änderungsnummer bearbeitet werden sollen, legt das System die Verwaltungssätze nur beim Erfassen automatisch an.
Beachten Sie bitte folgende Situation:
Eine Stückliste existiert bereits im System. Sie soll mit Bezug auf eine Änderungsnummer geändert werden, für die das Kennzeichen Generierung nur bei Erstanlage gesetzt ist.
Dies ist jetzt nur noch möglich, wenn Sie vor der Änderung direkt im Änderungsstammsatz einen Verwaltungssatz für die Stückliste erfaßt haben.
Für Objekte des Objekttyps, die die Änderungsnummer verwenden, werden die Verwaltungssätze bei der Bearbeitung automatisch angelegt. Das System springt von der Bearbeitung des Objektes über ein Dialogfenster in den Änderungsstammsatz, in dem Sie sofort die Änderung dieses Objektes (z.B. Materialstückliste zum Herrenrennrad PP-HRR01) beschreiben.