IDoc-Sichten 
Verwendung
IDoc-Typen können für mehr als eine Nachricht, d.h. für mehr als einen Geschäftsprozeß verwendet werden. Dadurch enthalten sie im allgemeinen mehr Segmente, als im konkreten Anwendungsfall benötigt wird. Um die Performance beim Erzeugen des IDocs zu verbessern, können Sie durch Sichten erreichen, daß nur die für den jeweiligen Geschäftsprozeß relevanten Segmente mit Daten gefüllt werden. Sichten spielen also nur beim IDoc-Ausgang eine Rolle.
Integration
Die Anwendung muß diese Funktion unterstützen: Das Programm, das die Anwendungsdaten in IDocs schreibt, muß folgendes leisten:
- Abfrage der Partnervereinbarungen, ob eine Sicht existiert. Hierzu wird der Funktionsbaustein EDI_PARTNER_READ_OUTGOING aufgerufen.
- Abfrage, welche Segmente zur Sicht gehören. Hierzu wird der Funktionsbaustein EDI_VIEW_READ einmal aufgerufen, der die Segmente in einer Tabelle liefert.
- Abfrage, ob das aktuelle Segment in der aktuellen Sicht gefüllt werden soll. Hierzu wird die von EDI_VIEW_READ zurückgegebene Tabelle benutzt.
Im Standard werden Sichten auf die IDoc-Typen DELVRY01 und INVOIC01 ausgeliefert.
Voraussetzungen
Sie benötigen IDoc-Entwicklungsberechtigungen (Berechtigungsobjekt S_IDOCDEFT, z.B. in der Rolle SAP_BC_SRV_EDI_DEVELOPER_AG), um eine Sicht zu definieren.
Aktivitäten
Im
Einstiegsknoten der IDoc-Schnittstelle wählen Sie Entwicklung ®
IDoc-Sicht, um eine Sicht zu definieren. Geben Sie einen Namen für die Sicht ein und wählen Sie
.
Im nächsten Bild ordnen Sie der Sicht einen Nachrichtentyp (logische Nachricht) und einen Basistyp, optional auch eine Erweiterung zu. Diese Zuordnung wird in den Partnervereinbarungen geprüft.
Positionieren Sie auf ein Segment, das in der Sicht vorkommen soll. Wählen Sie
. Folgende Segmente müssen in der Sicht vorkommen:
- Qualifizierte Segmente
- Mußsegmente
Sichern Sie Ihre Angaben.
In den Partnervereinbarungen (
Ausgang allgemein) tragen Sie für die betreffenden Kombinationen aus Partner und Nachricht die Sicht ein.