Sequentieller Bestand 

Wenn Sie Auswertungen zu einem sequentiellen Datenbestand ermöglichen möchten, ohne sich um die Datenbeschaffung in den Query-Reports selbst kümmern zu müssen, so legen Sie dazu ein InfoSet an, bei dem Sie auf dem Bild Titel und Datenbank das Feld Sequentieller Bestand markieren, einen Dateinamen eingeben und eine im ABAP Dictionary angelegte Struktur.

Nach Sequentieller Bestand ist der Name der Datei anzugeben, von der gelesen werden soll und deren Satzstruktur der vorgegebenen Struktur entspricht. Als Dateiname ist jeder Name zulässig, der als Dateiname in einer ABAP-Anweisung READ DATASET verwendet werden kann. Wird eine Query in diesem InfoSet erzeugt und im Online gestartet, so erscheint der hier eingegebene Dateiname als Vorschlagswert auf dem Selektionsbild.

Das Lesen aus dem sequentiellen Bestand erfolgt im Binärmodus.

Auf dem folgenden Bild können Sie Feldgruppen definieren. Es stehen Ihnen hier alle Möglichkeiten zur Verfügung, die Sie bei InfoSets über logischen Datenbanken nutzen können, also z.B. Anschluß von Zusatz-Tabellen, Definition von Zusatzfeldern und Strukturen, Parametern und Selektionskriterien, DATA-Coding sowie Coding zu START/END.

Beachten Sie beim Anschluß von Zusatz-Tabellen, Zusatzstrukturen und bei der Definition von Zusatzfeldern jedoch folgende Besonderheiten:

Bei einem InfoSet ohne logische Datenbank existieren keine Ereignisse GET und GET LATE. Für InfoSets ohne logische Datenbank tritt deshalb an die Stelle des Codings zu den Ereignissen GET und GET LATE ein Coding zur Satzverarbeitung. Diese Möglichkeit ist im Abschnitt Besonderheiten beschrieben.