Verwendung
Wenn Sie eine Materialkomponente einem Netzplanvorgang zuordnen, können Sie den Bedarfstermin der Komponente relativ zu den Terminen des Vorgangs oder als manuellen Fixtermin vorgeben. Den Zeitabstand zu den Vorgangsterminen können Sie bereits in der Stückliste vordefinieren.
Durch die Kopplung an die Vorgangstermine erreichen Sie, daß das System die Bedarfstermine der Komponenten bei einer Neuterminierung der Vorgänge automatisch anpaßt.
Aktivitäten
Vorgabe eines Bedarfstermins relativ zu einem Vorgangstermin
Sie legen auf dem Komponentendetailbild unter Menge/Reservierung fest, ob der Bedarfstermin am Starttermin oder Endtermin des Vorgangs ausgerichtet werden soll.
Standardmäßig schlägt das System den Starttermin vor, wenn nicht im Netzplanprofil das Kennzeichen Ausr.Endtermin (Bereitstellung der Komponenten mit Ausrichtung zum Endtermin) gesetzt ist.
Unter Zeitabstand können Sie zu dem eingestellten Vorgangstermin durch einen negativen Wert eine Vorlaufzeit oder durch einen positiver Wert eine Nachlaufzeit festlegen.

Mit der Einstellung Ausr.Endtermin Komp. und dem Zeitabstand –2 T erreichen Sie beispielsweise, daß die Komponente 2 Tage vor dem Endtermin des Vorgangs bereitgestellt wird.
Vorgabe eines Zeitabstands in der Stückliste
In der Stückliste können Sie auf dem Positionsdetailbild bereits einen Zeitabstand vordefinieren. Dieser Zeitabstand bezieht je nach Einstellung im Netzplan auf den Starttermin oder den Endtermin des Vorgangs, dem die Komponente zugeordnet wird.
Manuelle Vorgabe eines Bedarfstermins
Sie überschreiben auf dem Komponentendetailbild unter Menge/Reservierung den vom System vorgeschlagenen Bedarfstermin. Das System setzt dann automatisch das Kennzeichen Man.Bedarfstermin.

Bedarfstermine, die Sie manuell vorgegeben haben, werden vom System bei Terminverschiebungen nicht angepaßt.