Für die Verzinsung Ihrer Sachkonten, die mit Einzelposten-Verwaltung geführt werden, steht ein Report zur Verfügung, der eine Zinsstaffel für Sachkonten erzeugt. Die Saldenverzinsung wird z.B. genutzt, um
- die Zinsabrechnung der Bank nachrechnen zu können.
Mit Hilfe des Reports können Sie außerdem
- die Verzinsungsdaten in den Stammsätzen der Sachkonten aktualisieren und
- Zinserträge bzw. -aufwände buchen.
Dafür wird eine Batch-Input-Mappe erstellt.
Die Verzinsung eines Sachkontos wird gesteuert durch Daten, die im Stammsatz des Kontos stehen. Dazu zählen z.B. das Zinskennzeichen und Daten zur Ermittlung des Abrechnungszeitraums.
Im folgenden werden die Felder im Stammsatz erläutert, die für die Verzinsung relevant sind:
- Zinskennzeichen
Zu einem Zinskennzeichen sind die wichtigsten Festlegungen für die Verzinsung hinterlegt. Dazu zählen u.a. Regeln, nach denen die Berechnung der Zinsen erfolgt und die Zinssätze.
- Verzinsungsrhythmus
In dieses Feld geben Sie die Anzahl Monate ein, die den Abstand bestimmen, in dem verzinst werden soll. Dies ist jedoch nur dann erforderlich, wenn Sie den Abrechnungszeitraum automatisch ermitteln lassen. Der Abrechnungszeitraum bezieht sich immer auf den Stichtag der letzten Verzinsung. Der Verzinsungsrhythmus kann auch zum Zinskennzeichen hinterlegt werden. Die Angabe im Stammsatz hat höhere Priorität.
- Stichtag letzte Verzinsung
In diesem Feld trägt der Verzinsungsreport nach der Verzinsung per Batch-Input die Obergrenze des Abrechnungszeitraums ein. Das Datum wird verwendet, um automatisch den Abrechnungszeitraum für ein Konto ermitteln zu können.
- Datum letzte Verzinsung
Hier trägt der Report das CPU-Datum des letzten Zinslaufs ein. Dieses Datum ist ausschließlich für die Ermittlung der Rückvaluten von Bedeutung.