Dispositionsgruppe

Bei der Liquiditätsvorschau werden Kreditoren und Debitoren über einen Stammsatzeintrag einer Dispositionsgruppe zugeordnet, die bestimmte Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Risiken dieser Gruppe widerspiegelt. Sie können so ein- und ausgehende Zahlungen unter dem Gesichtspunkt der Wahrscheinlichkeit des Mittelzu- oder Mittelabgangs, der Betragshöhe oder Art der Geschäftsbeziehung aufgliedern.

Die Dispositionsgruppen sind im Rahmen der Systemeinstellung definiert worden.

Mögliche Beispiele für Dispositionsgruppen sind:

Dispositionsgruppe

Bemerkung

E1

Debitoren Bankeinzug

E2

sonstige Debitoren Inland

E3

Debitoren Ausland

E4

Debitoren Verbundene Unternehmen

A1

Kreditoren Inland

A2

Kreditoren Ausland

A3

Kreditoren Verbundene Unternehmen

etc.

 

Ähnlich wie die Bankkonten beim Tagesfinanzstatus werden die Dispositionsgruppen durch FI-Echtbuchungen und Planposten (Einzelsätze) mit Daten versorgt. Zusätzlich können relevante Buchungen in MM (Bestellungen) und SD (Aufträge) berücksichtigt werden.

Die Abgrenzung dieser Einzelsätze voneinander erfolgt über die Dispositionsart, die über die dazugehörige Dispositionsebene einem Herkunftssymbol zugeordnet wird, das entweder zum Tagesfinanzstatus oder zur Liquiditätsvorschau gehört.

Um die Debitorengruppe von den Kreditorengruppen unterscheiden zu können, ist eine Namenskonvention sinnvoll. Im oben aufgeführten Beispiel beginnen alle Debitorengruppen mit "E" für Einnahmen und alle Kreditorengruppen mit "A" für Ausgaben.