Aufbereitungsaktionen bearbeiten 

Bei Gerätetypen, die für die Aufbereitung von Listen einen der Treiber HPL2, POST, PRES oder SWIN nutzen, findet die Aufbereitung nicht in den Aktionen statt sondern wird von den Treibern übernommen. Sie können Attribute der Aufbereitungen bearbeiten und müssen nicht mehr Steuersequenzen in die einzelnen Aktionen eingeben. Lesen Sie dazu
Gerätetypaufbereitungen bearbeiten.Im folgenden lesen Sie, wie Sie Aktionen von Aufbereitungen bearbeiten, die keinen der Listendrucktreiber verwenden:
Von R/3 verwendete Gerätetypaufbereitungsaktionen
Aktion |
Verwendung und Hinweise |
Titelseite |
Wird als erstes Element in den Ausgabedatenstrom eingefügt, also vor der Aktion Druckerinitialisierung. Verwendung: Druckt am Anfang eines Ausgabeauftrags ein Identifikationsblatt.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Titelseiten für Ausgabeaufträge pflegen. |
Drucker- |
Wird am Anfang eines Ausgabeauftrags gesendet, nachdem die Titelseitenaktion (sofern vorhanden) an den Drucker gesendet wurde. Verwendung: Konfiguriert den Drucker entsprechend den Anfordungen der Aufbereitung eines Ausgabeauftrags.
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Rücksetzen nach Ende |
Wird am Ende eines Druckauftrags gesendet. Verwendung: Setzt einen Drucker auf einen bestimmten Zustand, beispielsweise eine bestimmte Emulation, zurück.
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Ende einer Seite |
Wird am Ende jeder Seite eines Ausgabeauftrags gesendet. Verwendung: Beim Drucken von Listen zur Erzeugung eines Seitenvorschubs (neue Seite) verwendet. Eine Übersicht zu den Anforderungen für die Seiten- und Zeilenendeaktionen finden Sie in der untenstehenden Tabelle. |
Ende einer Zeile |
Wird am Ende jeder Zeile eines Ausgabeauftrags gesendet. Verwendung: Wird für Listen- sowie für den Großteil der SAPscript-Ausgabe verwendet, um eine neue Zeile zu erzeugen (Wagenrücklauf und Zeilenvorschub). Eine Übersicht zu den Anforderungen für die Seiten- und Zeilenendeaktionen finden Sie in der folgenden Tabelle. |
Anfang einer Seite |
Wird am Anfang jeder Seite eines Ausgabeauftrags gesendet. Die Aktion ist nur in den POSTSCPT-Listenaufbereitungen definiert. In allen anderen Aufbereitungen für R/3-Standardgerätetypen ist die Aktion leer und hat daher keinen Einfluß auf die Ausgabe. Die Aktion wird im Standard in den Ausgabestrom eingefügt, so daß Sie sie bei Bedarf benutzen können. |
Anfang einer Zeile |
Wird am Anfang jeder Textzeile eines Ausgabeauftrags gesendet. Die Aktion ist nur in den POSTSCPT-Listenaufbereitungen definiert. In allen anderen Aufbereitungen für R/3-Standardgerätetypen ist die Aktion leer und hat daher keinen Einfluß auf die Ausgabe. Die Aktion wird im Standard in den Ausgabestrom eingefügt, so daß Sie sie bei Bedarf benutzen können. |
|
|
|
X_*-Aufbereitungen für Listenausgabe |
\r\n |
\r\f |
SAPscript-Treiber STN2 |
# (Kommentar, Nulloperation) |
# (Kommentar, Nulloperation) |
SAPscript-Treiber HPL2 |
\r\n |
# (Kommentar, Nulloperation) |
SAPscript-Treiber PRES |
\r\n |
# (Kommentar, Nulloperation) |
SAPscript-Treiber POST |
\n |
# (Kommentar, Nulloperation) |
SWIN-Treiber für das Drucken unter Windows |
\n |
\f |
Diese Angaben wählen keine bestimmte Papiergröße am Drucker, sondern teilen dem Drucker mit, wo in der Ausgabe ein Seitenumbruch eingefügt werden soll.
In der folgenen Tabelle werden der Zeilenabstand und die Seitenlänge für R/3-Standardaufbereitungen aufgeführt.
Zeilendruckerangaben
Aufbereitung |
Erforderliche Werte in den Druckerinitialisierungsaktionen |
DINA3 |
Zeilenabstand: 6 Zeilen pro Zoll (LPI) Seitenlänge: 140 Zeilen Hinweis: Für die meisten Gerätetypen nicht vordefiniert. |
DINA4 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 70 Zeilen |
DINA5 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 50 Zeilen |
EXECUTIV |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 72 Zeilen |
LETTER |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 66 Zeilen |
LEGAL |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 72 Zeilen |
INCH4 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 25 Zeilen |
INCH4C |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 24 Zeilen |
INCH6 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 36 Zeilen |
INCH7 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 42 Zeilen |
INCH8 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 48 Zeilen |
INCH11 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 66 Zeilen |
INCH12 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 72 Zeilen |
LINE_21 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 21 Zeilen |
LINE_22 |
Zeilenabstand: 6 LPI Seitenlänge: 22 Zeilen |
Wenn Sie Gerätetypaufbereitungen für einen Seitendrucker definieren (SAPscript-Treiber POST, PRES, HPL2), ermitteln Sie die erforderlichen Angaben für den Zeilenabstand und die Seitenlänge anhand der entsprechenden Gerätetypaufbereitung eines ähnlichen Gerätetyps
Überprüfen Sie weiterhin, daß ein in den Escape-Folgen angegebener Zeichensatz dem Zeichensatz in der Gerätetypdefinition entspricht. Der Zeichensatz muß zudem mit etwaigen Zeichensätzen kompatibel sein, die am Drucker durch SAPscript-Fontänderungen implizit gewählt werden. Das Spool-System kann nicht testen, ob die Angaben einander entsprechen. Hinweise zum Testen des Druckens finden Sie unter
Mit verschiedenen Variablen, beispielsweise $(BENUTZER) (Benutzer) und $(SPOOLID) (Spool-Nummer), können Sie Titelseiten definieren (siehe
Zeichen |
Bedeutung |
\e |
ESC (Escape). Von vielen Druckerherstellern verwendetes Symbol mit dem Hexadezimalwert 1B und dem Dezimalwert 27. |
\0x |
Kennzeichnet die folgenden zwei Zeichen als Hexadezimalzahl (ein Byte). Beispiel: 0xF0 |
# |
Kennzeichnet am Anfang einer Zeile die gesamte Zeile als Kommentar. Diese Zeile wird nicht an das Ausgabegerät gesendet. |
\n |
Zeilenvorschub (Hexadezimalwert 0A) |
\r |
Wagenrücklauf (Hexadezimalwert 0D) |
\f |
Seitenvorschub (Hexadezimalwert 0C) |
\s |
Leerzeichen (wenn am Zeilenende erforderlich) (Hexadezimalwert 20) |

Zeilenumbrüche: Beachten Sie, daß die Zeilenenden auf dem Drucker-Escape-Bild nicht an das Ausgabegerät geschickt werden. Um eine neue Zeile im Ausgabestrom des Ausgabegeräts zu beginnen, müssen Sie
\n oder \r\n in die Geräte-Escape-Folge eintragen.Das Spool-System verwendet Standardaktionen, wenn zwei andere Aktionen – Seitenende oder Zeilenende – undefiniert sind. Die Standardaktionen können zur Ausgabe von Leerzeilen oder Leerseiten in SAPscript-Druckaufträgen führen, die die Treiber STND oder STN2 verwenden.
Sie können vermeiden, daß das Spool-System bei undefinierten Aktionen Standardaktionen verwendet, indem Sie jede dieser Aktionen in jeder Gerätetypaufbereitung mit wenigstens einer Kommentarzeile definieren. SAP hat diese Aktionen in allen SAPscript-Standardaufbereitungen definiert.