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Neuerungen im Schedule Manager 

Verwendung

Seit diesem Release steht Ihnen der Schedule Manager mit abgerundeter Funktionalität zur Verfügung.

Die Neuerungen im Überblick:

Die Neuerungen im Einzelnen:

Zusätzliche Funktionen

Folgende Funktionen des Projekt-Periodenabschlusses unterstützen seit diesem Release Arbeitsvorräte im Schedule Manager:

Die für Arbeitsvorräte mögliche Automatisierung sowie die erweiterten Analysemöglichkeiten erlauben nun einen schnelleren und effizienteren Periodenabschluß bei deutlich verringertem Aufwand.

Workflow-Unterstützung bei der Fehlernacharbeit

In der Regel wird die Überwachung des Periodenabschlusses und die eventuell daraus resultierende Korrektur fehlerhafter Stammdatenfelder von unterschiedlichen Personen ausgeführt. Seit diesem Release wird der Schedule Manager dieser Arbeitsteilung mit einem Workflow gerecht, der die Nacharbeit fehlerhafter Objekte an die zuständige Person delegiert.

Dazu leitet das System für jedes Objekt aus den Stammdatenattributen die Zuständigkeit (z.B. die verantwortliche Person bzw. Planstelle) ab. So kann das System beispielsweise aus Kostenrechnungskreis, Buchungskreis, Werk und Anfangsbuchstabe der Projektidentifikation den zuständigen Benutzer im System ermitteln und über eine Workf low-Nachricht von dem zu bearbeitenden Objekt in Kenntnis setzen. Der zuständige Benutzer verzweigt aus der Workflow-Nachricht in den Monitor für Arbeitsvorräte, der nur diejenigen Objekte anzeigt, die zur Nacharbeit an ihn delegiert wurden.

Hierarchieanzeige

Der Monitor für Arbeitsvorräte zeigt Ihnen seit diesem Release die Objekte nicht nur in einer flachen Liste, sondern auch in einer hierarchischen Darstellung gemäß der Projektstruktur an. Die hierarchische Darstellung erleichtert die Analyse von Fehlern insbesondere in denjenigen Verarbeitungen, die Teilzweige einer Projektstruktur gemeinsam prozessieren - wie z.B. Projektverzinsung, Ergebnisermittlung und Projektbezogener Auftragseingang.

In der Hierarchie-Sicht stehen Ihnen nahezu die gleichen Funktionen und Absprünge zur Verfügung wie in der flachen Objektliste. Der einzige Unterschied besteht darin, daß Sie in der Hierarchieanzeige den Verarbeitungsstatus für ein Objekt und nicht für mehrere Objekte gleichzeitig ändern können.

Hierarchievergleich

Eine Änderung in der Projekthierarchie - wie sie z.B. das Umhängen von Aufträgen am Projekt verursacht - kann im Periodenabschluß zu ungewollten Effekten führen. Aus diesem Grund ist es wichtig, daß Sie sich im Schedule Manager über Hierarchieänderungen informieren können.

Seit diesem Release können Sie im Monitor für Arbeitsvorräte die im Arbeitsvorrat abgelegte Hierarchieinformation - d.h. die Projekthierarchie zum Zeitpunkt des Periodenabschlusses - mit der aktuellen Projektstruktur oder einer Simulationsversion vergleichen. Wenn Sie die Arbeitsvorräte des Schedule Managers jeweils eine Periode lang erhalten, können Sie Hierarchieänderungen kontinuierlich nachvollziehen.

Anzeige des Verursachers für Folgefehler

Bei Verarbeitungen, die Teilzweige einer Projektstruktur gemeinsam prozessieren - wie z.B. Projektverzinsung, Ergebnisermittlung und Projektbezogener Auftragseingang - kann der Verarbeitungsstatus Folgefehler auftreten. Das System vergibt diesen Status, wenn nicht das zu bearbeitende Objekt selbst, sondern ein Objekt einer darunterliegenden Teilstruktur in vorhergehenden Schritten fehlerhaft war. Auf diese Weise verhindert das System die Weiterverarbeitung mit inkonsistenten Werten.

Aus Zeitmangel können Sie bei der Korrektur von Fehlern, die im Rahmen des Periodenabschlusses aufgetreten sind, häufig nur Fehler zu ausgewählten - z.B. besonders kostenintensiven - Objekten berücksichtigen. Seit diesem Release ist es deshalb möglich, sich beim Auftreten des Verarbeitungsstatus Folgefehler ausschließlich die Nachrichten zu denjenigen Objekten anzeigen zu lassen, die für diesen Verarbeitungsstatus verantwortlich sind. Auf diese Weise können Sie gezielt diejenigen Objekte nachbearbeiten, die z.B. besonders kostenintensiv sind.

Vorlage-Report für eigene Funktionen

Wenn Sie den Arbeitsvorrat des Schedule Managers auch für kundeneigene Reports nutzen möchten, ist neben einer spezifische Programmstruktur die Rückmeldung von Objekt- und Verarbeitungsinformationen an den Schedule Manager Voraussetzung.

Diese Voraussetzungen können Sie seit diesem Release sehr einfach mit Hilfe des Reports RKATB01COWL erfüllen. Mit diesem Report wurde eine Vorlage angelegt, die die Infrastruktur des Schedule Managers selbst aufbaut und die Rückmeldung von Verarbeitungsinformationen an den Schedule Manager handhabt. Eine kundeneigene Funktion können Sie wie in einem Erweiterungs-Exit in diesen Report einbinden.

Siehe auch

Weitere Informationen zum Verarbeitungsstatus Folgefehler finden Sie unter Verarbeitungsstatus eines Objekts im Arbeitsvorrat.

Weitere Informationen zum Vorlage-Report für eigene Funktionen finden Sie unter Report RKATB01COWL.

Weitere Informationen zum Schedule Manager finden Sie unter Erweiterungen zum Schedule Manager .