Verrechnungsstrategien und Verrechnungslogik 

Einsatzmöglichkeiten

Bei der Verrechnung findet ein mengen- und terminmäßiger Abgleich der Vorplanung mit den Kundenbedarfen statt.

Die Verrechnung wird für jede Planungsstrategie im Customizing der Programmplanung durch die Kombination einer Bedarfsart aus der Programmplanung mit einer Bedarfsart aus der Kundenauftragsverwaltung definiert.

Das bedeutet für die Planprimärbedarfsverwaltung: Die eingegebene Bedarfsart verrechnet sich gegen eine bestimmte im Customizing festgelegte Kundenbedarfsart.

Voraussetzungen

Ablauf

  1. Die Verrechnung des Kundenbedarfs erfolgt jeweils mit dem Planprimärbedarf, der mit dem geringsten zeitlichen Abstand vor oder nach dem Kundenauftragstermin liegt.
  2. Kann ein Kundenbedarf mit dem nächstliegenden Vorplanungsbedarf nicht vollständig verrechnet werden, erfolgt eine Zuordnung zu weiteren Vorplanungsbedarfen in die Zukunft oder Vergangenheit.
  3. Dabei orientiert sich das System an den Verrechnungshorizonten, die im Materialstamm oder im Customizing der Programmplanung gepflegt sind (siehe oben). Die Verrechnungshorizonte legen für die Rückwärts- bzw. Vorwärtsverrechnung das Zeitintervall fest, innerhalb dessen eine Verrechnung von Kundenbedarfen mit Planprimärbedarfen erfolgt. Kundenbedarfe, die außerhalb des Verrechnungshorizontes liegen, werden nicht verrechnet.

Sind keine Verrechnungshorizonte gepflegt, können nur Bedarfe miteinander verrechnet werden, die am selben Tag eingeplant sind.

Die Zuordnung von Kundenbedarfen zu Planprimärbedarfen erfolgt dynamisch, d.h., wenn Kundenaufträge oder die Planung umterminiert werden, wird die Zuordnung gelöscht und neu definiert.