Glättung der Sekundärbedarfe 

Verwendung

Die Sekundärbedarfstermine werden im Planungslauf aufgrund der Annahme, daß alle Komponenten beim Beginn des Auftrags vorliegen müssen, zum Eckstarttermin des verursachenden Auftrags eingeplant. D.h., die Komponenten liegen mit ihren Bedarfstermin auf einem bestimmten Tag, obwohl der Bedarfsverursacher über einen Zeitraum hinweg (häufig mehrere Tage) produziert wird. Bei Kanban kann i.d.R. davon ausgegangen werden, daß nicht alle Komponenten zum Starttermin des Auftrags gleichzeitig bereitgestellt werden müssen. Daher ergibt sich die Forderung, die Sekundärbedarfe zu glätten, bevor die Regelkreise berechnet werden.

Aus der Glättungsrechnung ergibt sich dann eine geglätte Bedarfskurve mit minimalen und maximalen Werten für die Kanbananzahl und die Kanbanmaterialmenge.

Funktionsumfang

Geglättet werden können die Sekundärbedarfe mit den folgenden Methoden:

Die folgende Grafik soll das systemseitige Vorgehen darstellen: