Definition
Beim Aufruf der Nachrichtensteuerung werden Anwendungsdaten in Kommunikationsstrukturen gestellt. Diese Anwendungsdaten werden zur Nachrichtenfindung benötigt.
Verwendung
Die Strukturen werden benötigt, weil die Konditionstechnik die Dictionary-Attribute der vorschlagsbestimmenden Felder kennen muß. Damit kann die Nachrichtensteuerung die für den Zugriff erforderlichen Programme generieren.
Jede Anwendung besitzt ein bis zwei Kommunikationsstrukturen und Funktionsbausteine, die diese Strukturen füllen. Um Kundenerweiterungen zu unterstützen, sollten die Füllbausteine user-exits enthalten. Kommunikationsstrukturen und die Füllbausteine unterliegen einer Namenskonvention (s.u.). Die Füllbausteine müssen neben den Kommunikationsstrukturen auch die Partnertabelle füllen (s.
Die Funktionsaufrufe).Zusammenhang mit dem Applikationsfilter
Da in der gegebenen Anwendung alle Konditionsschlüssel Felder des
Applikationsfilters sind, sollte dieser aus Feldern der entsprechenden Kommunikationsstrukturen zusammengestellt werden. Damit gehen Sie Typkonflikten beim Konditionszugriff aus dem Weg.Struktur
Bei Anwendungsobjekten, die in mehrere Hierarchiestufen untergliedert sind (Kopf, Position, Unterpositionen etc.) und bei denen sich die Nachrichten auch auf die unteren Hierarchiestufen beziehen, können Sie zwei gesonderte Kommunikationsstrukturen einrichten.
Die beiden Kommunikationsstrukturen haben dann folgenden Inhalt:
Namenskonvention
Die Konventionen bei der Benennung der Kommunikationsstrukturen sind wie folgt:

Die Namenskonventionen für die Funktionsbausteine sind dann entsprechend KOMxByy_FILL und COMMUNICATION_AREA_KOMxByy. Weitere Informationen finden Sie unter
Die Funktionsaufrufe