Nachrichtendefinition in der Anwendung 
Einsatzmöglichkeiten
In der Anwendung legen Sie die Werte fest, für die eine Nachricht gefunden werden soll. Sie bestimmen die Attribute der Nachrichten, z.B. Verarbeitungszeitpunkt oder Sprache.
Technisch gesehen legen Sie also Konditionssätze an.
Sobald eine Anwendung die Nachrichtenfindung aufruft, sucht diese über die definierten Konditionselemente nach Konditionssätzen, die zu den aktuellen Anwendungsdaten passen. Bei erfolgreicher Suche wird eine Nachricht mit Attributen aus dem entsprechenden Satz aus der Tabelle NACH vorgeschlagen.
Ablauf
Wenn Sie aus der Anwendung heraus einen Konditionssatz anlegen, durchläuft das System die Konditionselemente analog zur Nachrichtenfindung (s. Abbildung unten). Die Anwendung übergibt dabei ihr Applikationskürzel (z.B. V1 für „Verkauf") und die ausgewählte Nachrichtenart. Über ein Dynpro wählen Sie Ihre gewünschte Konditionstabelle nach dem Konditionsschlüssel aus.

Manche Dynpros der Transaktionen sind abhängig vom Konditionsschlüssel und bieten alle Dictionary-Informationen, die das System zum Konditionsschlüssel kennt, z.B. Dokumentation oder Eingabehilfe.
Nach Auswahl der Konditionstabelle legen Sie den eigentlichen Konditionssatz mit den Nachrichtenattributen der Tabelle NACH an. Neben der Sprache beachten Sie folgende wichtige Gesichtspunkte, die bei der Erfassung von Konditionssätzen berücksichtigt werden müssen:
Sendemedien Verarbeitungszeitpunkt Partnerfindung

Fallbeispiel zur Nachrichtensteuerung: Konditionssatz
Ein Beispiel aus dem SD finden Sie auch im folgenden Abschnitt:
Abbildung: Systemaktivitäten beim Anlegen eines Konditionssatzes in der Anwendung
