R/2-Bewegungsarten zu R/3 zuordnen 

Die folgende Tabelle zeigt, wie Bewegungsarten im R/2-Bestandsführungssystem Bewegungsarten im R/3-WM-System zugeordnet werden.

Tabelle 341 in R/2
Zuordnung der Referenzbewegungsarten

R/3

Ref.

BWA

 

LNr

156

LVS

Text

XXX

101

101

WE BESTELLUNG

XXX

101

101

WE BESTELLUNG

XXX

102

102

WE BST STORNO

XXX

103

103

WE FERT.AUFTR.

 

Der erste Eintrag in Tabelle 341 ist für unser Beispiel relevant. Hier werden folgende Zuordnungen getroffen:

Vorgangsschlüssel

Vorgangsschlüssel werden Kommunikationsnummern in Tabelle 342 zugeordnet.

In der unten abgebildeten Tabelle 342 wird Vorgangsschlüssel 001 für die Bearbeitung von Kommunikationsbelegen für Warenbewegungen mit Kommunikationsnummer WMK10 und Vorgangsschlüssel 003 für die Bearbeitung von Kommunikationsbelegen für Materialstammsätze verwendet.

Tabelle 342 in R/2
Vorgangsschlüssel

LagerNr

VorgSchl

KommNr

Kz. direkt

(Vorgang)

111

001

WMK10

X

(Wareneingänge/-ausgänge)

111

003

WMK30

X

(Mat.Stamm erstellen)

Definition des Empfangssystems

Im R/2-System wird Tabelle 343 für die Definition des Empfangssystems verwendet.

Tabelle 343 in R/2
Definition des Empfangssystems

Komm.Nr

Zielsys.

Anwend.

Mand

Programm Modul

 
       

User-Name Passwort

S

WMK10

CK94

K11

000

SAPML06D WE_WA_BUCHEN

CPIC2

A

WMK30

CK95

K11

000

SAPML06D MAT_BUCHEN

CPIC2

M

 

Modul WE_WA_BUCHEN muß die in der obigen Tabelle angegebene Kennung erhalten, damit das System die richtige R/3-Transaktion zum Buchen von Wareneingängen und Warenausgängen aufruft.

Mit Hilfe von Kommunikationsnummern legen Sie die Parameter fest, die zur Definition des Partnersystems verwendet werden. Mit den Parametern "Zielsystem" und "Anwendung" definieren Sie die Kommunikation auf logisch-technischer Ebene. Die anderen Parameter beziehen sich auf die anwendungsspezifische Definition der Kommunikation.

Durch Änderung der Definitionen der Kommunikationsnummern beschreiben Sie die entsprechenden Queues. Diese Queues ermöglichen es Ihnen, ausgewählte Kommunikationsbelege über getrennte Kanäle (z.B. zu unterschiedlichen Zeiten) zu senden.

In Spalte S (Übertragung von Kommunikationsbelegen starten) sind zwei Einträge möglich:

M = manuelle Übertragung von Kommunikationsbelegen

A = automatische Übertragung von Kommunikationsbelegen

Für unser Beispiel sind die Einträge in der ersten Zeile (siehe Tabelle "Definition des Empfangssystems") relevant. Über die Einträge "Programm SAPML06D" und "Modul WE_WA_BUCHEN" wird auf der R/3-Seite die Empfangsroutine aufgerufen, die für Wareneingangs- und Warenausgangsbuchungen zuständig ist.