Überblick über die Vorgänge R/3 -> R/2 
Eine Kommunikation zwischen R/3 ® R/2 findet bei den in der nachfolgenden Abbildung dargestellen Vorgängen statt:

Wann wird ein Beleg übertragen?
Bei einem Vorgang von R/3 ® R/2 können die Daten auf folgende Weise übertragen werden:
Manuell
Die zu übertragenden Daten werden direkt nach der Bearbeitung eines Transportauftrags in eine Queue gestellt. Die Daten werden dann übermittelt, wenn der Benutzer manuell den Treiber aktiviert.
Automatisch
Die Datenübertragung kann im Batch-Verfahren automatisiert werden. Dabei überträgt ein Batch-Job die Kommunikationsbelege einer Queue in regelmäßigen Abständen.
Kumulativ
Die direkte Übertragung einzelner Lagervorgänge bedeutet, daß jeder Transportauftrag eine RM-Buchung veranlaßt. Werden z.B. Fertigerzeugnisse auf Paletten an die Produktion bereitgestellt, wird pro Palette ein Kommunikationssatz an R/2 übertragen und ein Wareneingangsbeleg erzeugt.
Aus diesem Grund ist es oft sinnvoll, die Buchung in der Bestandsführung nicht transportauftragsbezogen, sondern für eine kumulierte Materialmenge auszuführen.
Bei dieser Art der Datenübertragung wird der WM-Bestand des gebuchten Materials auf der Schnittstelle (z.B. WE-Zone mit dynamischer Koordinate des Fertigungsauftrags) kumuliert. Die Übertragung kann manuell (über Transaktion LD11) angestoßen oder (mit Report RLDLVS10) als regulärer Transport mit Variante geplant werden, der im Hintergrund bearbeitet wird. Ein Kommunikationsbeleg wird für jedes Material für die gesamte Menge auf der Schnittstelle erzeugt. Diese Menge wird an R/2 übertragen, und es wird automatisch ein RM-Beleg erstellt.
Materialabhängige Datenübertragung
Die Art der Übertragung kann materialabhängig definiert werden. Bei bestimmten Materialien wie Langsamdrehern ist es oft notwendig, daß die verfügbare Menge in der Bestandsführung so schnell wie möglich fortgeschrieben wird, damit das Material disponiert werden kann.
Andere Materialien hingegen können in kumulierter Form übertragen werden, um die Kommunikation nicht zu überlasten und die Anzahl der RM-Buchungen zu verringern.
Ermittlung des Kommunikationszeitpunkts
Der Zeitpunkt der Kommunikation wird wie folgt bestimmt:
Das System stellt den Kommunikationsbeleg in die Queue. Der Beleg wird dann entweder automatisch oder manuell übertragen.
Wenn der Transportauftrag aus mehreren Positionen besteht und eine sofortige Übertragung für ein Material vorgesehen ist, wird der Kommunikationsbeleg sofort übertragen.