Begriffe der Kommunikation 

Im folgenden werden Begriffe erläutert, die im Zusammenhang mit der R/3-Lagerverwaltung (WM) häufig verwendet werden.

Kommunikationsbeleg

Der Kommunikationsbeleg ist das zentrale Element der Kommunikation. Müssen Daten zwischen den beiden Systemen übertragen werden, wird für die Übertragung immer ein Kommunikationsbeleg aufgebaut.

Ein Kommunikationsbeleg ist eine Datenkette, die bei einem Vorgang übertragen wird. Er besteht aus Kommunikationssätzen, die alle die gleiche Satznummer haben. Der erste und der letzte Satz eines Kommunikationsbelegs werden als solche gekennzeichnet. Somit bildet der Kommunikationsbeleg eine geschlossene logische Einheit.

Kommunikationssatz

Ein Kommunikationssatz ist ein Datenextrakt im R/3-Format, der aus den einzelnen zu übertragenden Daten besteht.

Satzart

Da je nach Vorgang und Richtung der Kommunikation unterschiedliche Daten zu übertragen sind, werden Kommunikationssätze einer Satzart zugeordnet.

Satzkennung

Ein Kommunikationssatz wird anhand seiner Satzart und seiner Satznummer erkannt. Kommunikationssätze, die unabhängig von ihrer Satzart die gleiche Satznummer haben, bilden einen Kommunikationsbeleg.

Datenaufbau

Der Aufbau eines Kommunikationsbelegs ist im Data Dictionary beider Systeme im R/3-Format abgelegt und hängt von der Satzart ab. Für jede Satzart wird eine eigene Tabelle definiert, in der die entsprechenden Kommunikationsbelege gespeichert werden.

R/3-Format

Unabhängig von der Richtung der Kommunikation werden Kommunikationssätze immer im R/3-Format übertragen. Der Satzaufbau ist im R/2- und R/3-Data Dictionary identisch. Die Entschlüsselung der Daten findet immer im R/2-System statt.

Somit liegt die Verantwortung für die Datenkonvertierung immer beim Partnersystem. Für die Lagerverwaltung spielt es deshalb keine Rolle, welches System als Partner agiert (R/2-Host, Nicht-SAP-Host).