Vor Verwendungsentscheid: Stichprobe zerstört 
Die Einlagerung im WM soll erfolgen, bevor der Verwendungsentscheid im QM getroffen wird. Die Stichprobenmenge wird bei der Prüfung zerstört.
SAP-Empfehlung:
Im WM wird der Bestand mit einem entsprechenden Einlagerungstransportbedarf auf einen Schnittstellenlagerplatz mit dynamischen Koordinaten (Bestellnummer) gebucht. Diese Waren haben die Bestandsqualifikation "Q" und eine Prüflosnummer.
Sie gelangen auf ein Dialogfenster, in dem Sie entscheiden können, was mit der Stichprobenmenge geschehen soll.

Für das obige Beispiel können Sie sowohl die Option "Menge bleibt auf WE-Zone" als auch die Option "Auf Prüfplatz umlagern" verwenden.
Es wird ein Einlagerungstransportauftrag über die Menge von 90 Stück erstellt.
Die Prüflosnummer wird in die Quants übernommen; die Bestandsqualifikation in diesen Quants bleibt unverändert auf "Q" stehen.
Geben Sie 90 Stück an den frei verwendbaren Bestand frei. Wenn Sie die IM-Buchung durchführen, erzeugt das System Schnittstellenquants und eine Umbuchungsanweisung im WM.
Weisen Sie 10 Stück als Warenausgang an Stichprobe aus. Die Menge wird aus dem im Prüflos eingetragenen Lagerplatz ausgelagert, und ein eventuell vorhandener Transportbedarf wird storniert.
Dabei wird die Bestandsqualifikation in den Quants im Lager (90 Stück) von "Q" auf leer geändert.

Wenn Sie für Bewegungsart 321 die automatische Transportauftragserstellung aktivieren, wird dieser Vorgang direkt aus dem Verwendungsentscheid heraus im Hintergrund gestartet.