Vor Verwendungsentscheid: Stichprobe einlagern 

Die Einlagerung im WM sollte erfolgen, bevor der Verwendungsentscheid im QM getroffen wird. Die Stichprobenmenge wird bei der Prüfung nicht zerstört und nach Abschluß der Prüfung eingelagert.

SAP-Empfehlung:

  1. Buchen Sie einen Wareneingang zur Bestellung.
  2. Im WM wird der Bestand mit einem entsprechenden Einlagerungstransportbedarf auf einen Schnittstellenlagerplatz mit dynamischen Koordinaten (Bestellnummer) gebucht. Diese Waren haben die Bestandsqualifikation "Q" und eine Prüflosnummer.

  3. Erstellen Sie einen Transportauftrag zum Transportbedarf im WM.
  4. Sie gelangen auf ein Dialogfenster. Jetzt können Sie entscheiden, was mit der Stichprobenmenge geschehen soll.

    Für das obige Beispiel wählen Sie die Option "Stichprobenmenge bleibt in WE-Zone." Dadurch bleibt ein Transportbedarf für die Stichprobenmenge von 10 Stück offen. Diesen können Sie später für die Einlagerung der Stichprobenmenge verwenden.

    Die Prüflosnummer wird in die Quants übernommen; die Bestandsqualifikation in diesen Quants bleibt unverändert auf "Q" stehen.

  5. Treffen Sie den Verwendungsentscheid im QM.
  6. Geben Sie 100 Stück an den frei verwendbaren Bestand frei. Wenn Sie die IM-Buchung durchführen, erzeugt das System Schnittstellenquants und eine Umbuchungsanweisung im WM.

  7. Erstellen Sie einen Transportauftrag zur Umbuchungsanweisung im WM.
  8. Dabei wird die Bestandsqualifikation in den Quants im Lager von "Q" auf "__" (leer) geändert.

    Außerdem wird die Bestandsqualifikation der Stichprobenrestmenge in der WE-Schnittstelle und im entsprechenden Einlagerungstransportbedarf von "Q" auf leer geändert.

    Wenn Sie für Bewegungsart 321 die automatische Transportauftragserstellung aktivieren, wird dieser Vorgang direkt aus dem Verwendungsentscheid heraus im Hintergrund gestartet.

  9. Führen Sie die Einlagerung im WM auf der Grundlage des Transportbedarfs (Prüflosnummer wird in die Quants übernommen) durch.