Nach Verwendungsentscheid: Stichprobe zerstört 

Die Einlagerung im WM sollte erst erfolgen, nachdem der Verwendungsentscheid im QM getroffen wurde. Die Stichprobenmenge wird bei der Prüfung zerstört.

SAP-Empfehlung:

  1. Buchen Sie einen Wareneingang zur Bestellung.
  2. Im WM wird der Bestand mit einem entsprechenden Einlagerungstransportbedarf auf einen Schnittstellenlagerplatz mit dynamischen Koordinaten (Bestellnummer) gebucht. Diese Waren haben die Bestandsqualifikation "Q" und eine Prüflosnummer.

  3. Treffen Sie einen Verwendungsentscheid im QM.
  4. Geben Sie 90 Stück an den frei verwendbaren Bestand frei. Wenn Sie die IM-Buchung durchführen, erzeugt das System Schnittstellenquants und eine Umbuchungsanweisung im WM.

    Weisen Sie 10 Stück als Warenausgang an Stichprobe aus. Der Einlagerungstransportbedarf und der Bestand auf dem Schnittstellenlagerplatz (dynamische Koordinate Bestellnummer) werden um 10 Stück verringert.

  5. Erstellen Sie einen Transportauftrag zur Umbuchungsanweisung im WM.
  6. Dabei wird die Bestandsqualifikation im Bestand (90 Stück) auf dem Schnittstellenlagertyp mit den dynamischen Koordinaten und im Einlagerungstransportbedarf von "Q" auf "__" (leer) geändert.

    Wenn Sie für Bewegungsart 321 die automatische Transportauftragserstellung aktivieren, wird dieser Vorgang direkt aus dem Verwendungsentscheid heraus im Hintergrund gestartet.

  7. Führen Sie eine Einlagerung im WM auf der Grundlage des Transportbedarfs (Prüflosnummer wird in die Quants übernommen) durch.