Probleme mit Ereignissen analysieren 

Einsatzmöglichkeiten

Bei Jobs mit dem Starttermin nach Ereignis können Probleme auftreten.

Die Problemanalyse hängt davon ab, ob das Ereignis innerhalb des R/3-Systems oder von außerhalb ausgelöst wurde.

Ablauf

Falls sich das Ereignis innerhalb des R/3-Systems ereignete (z. B. mit dem Funktionsbaustein BP_EVENT_RAISE), überprüfen Sie den Namen des Anwendungsservers.

  1. Für die Verarbeitung von Ereignissen wird in Profilparameter rdisp/btcname ein Anwendungsserver festgelegt.
  2. Auf diesem Server wird ein ereignisabhängiger Job-Scheduler gestartet, der prüft, ob ein Job auf das eingetretene Ereignis wartet (siehe Teile der Laufzeitumgebung analysieren). Es ist also wichtig, daß der Parameter rdisp/btcname den Namen des aktiven Anwendungsservers enthält.
  3. Führen Sie das ABAP-Programm RSPARAM auf dem Server aus, auf dem das Ereignis ausgelöst wurde. Dieses Programm zeigt die Werte aller aktiven Profilparameter auf diesem Server an.
  4. Überprüfen Sie, ob der in rdisp/btcname angegebene Name in der Liste Ihrer Anwendungsserver aufgeführt ist.
  5. Eine weitere mögliche Fehlerquelle ist ein ungültiger Ereignisname. Prüfen Sie das Systemprotokoll des Servers, auf dem das Ereignis ausgelöst wurde, auf entsprechende Einträge (siehe Workprozesse und Systemprotokoll eines Anwendungsservers analysieren).

Falls das Ereignis außerhalb des R/3-Systems ausgelöst wurde (mit dem Programm sapevt auf Betriebssystemebene), zeichnen Sie einen Trace auf und überprüfen die Trace-Datei.

  1. Mit dem R/3-Programm sapevt können Sie Ereignisse von außerhalb des R/3-Systems auslösen, also von der Betriebssystemebene aus (siehe auch also Externe Kommandos und Programme starten).
  2. Wenn Sie beim Aufruf von sapevt die Option -t angeben, wird eine Trace-Datei namens dev_evt erzeugt. Falls sapevt Probleme entdeckt, können Sie diese in der Trace-Datei nachlesen.