Klasse-A-Jobs Priorität einräumen 
Verwendung
Sie können beliebig viele Hintergrund-Workprozesse für Jobs hoher Priorität, d. h. Jobs der Klasse A, freihalten. Das Reservieren von Workprozessen für Klasse-A-Jobs reserviert keine bestimmten Workprozesse in einem Server für Klasse-A-Jobs. Vielmehr wird damit sichergestellt, daß eine bestimmte Anzahl Workprozesse ständig freigehalten wird. Um die Anzahl der Klasse-A-Hintergrund-Workprozesse einzustellen, müssen Sie die
Workprozeßaufteilung einstellen und jeden Workprozeß einer Betriebsart zuweisen.Vorgehensweise
Legen Sie die Anzahl der für Jobs hoher Priorität freizuhaltenden Workprozesse in der Definition einer Instanz (SAP-Anwendungsserver) wie folgt fest:
Anzahl der Klasse-A-Hintergrund-Workprozesse:
® 0
Vorschlagswert. Verwenden Sie diesen Wert, wenn Sie keine unternehmens- oder systemkritischen Klasse-A-Jobs haben, die immer sofort gestartet werden sollen, sobald sie startfähig sind. In diesem Fall werden die Jobs einfach entsprechend ihrer Priorität oder Klasse ausgeführt. Workprozesse werden nicht für Klasse-A-Jobs freigehalten.
® 1 oder mehr
Verwenden Sie diesen Wert, um zu gewährleisten, daß unternehmens- oder systemkritische Jobs sofort gestartet werden, sobald sie startfähig sind. Es wird immer ein Hintergrund-Workprozeß für Jobs der Klasse A freigehalten. Damit ist sichergestellt, daß kein Job der Klasse A auf einen freien Hintergrund-Workprozeß warten muß.
Um Hintergrund-Workprozesse für Jobs freizuhalten, die nicht zu Klasse A gehören, stellen Sie sicher, daß die Anzahl der Klasse-A-Workprozesse kleiner ist als die Gesamtzahl der Hintergrund-Workprozesse auf einem Anwendungsserver. Andernfalls sind nur Jobs der Klasse A auf diesem Server startfähig.
Um einen Anwendungsserver ausschließlich für Klasse-A-Jobs zu reservieren, setzen Sie die Anzahl der Klasse-A-Workprozesse auf die Gesamtzahl der Hintergrund-Workprozesse. Wenn ein SAP-Server 4 Hintergrund-Workprozesse anbietet und die Klasse-A-Reservierung für den Server auf 4 gesetzt ist, können auf diesem Server nur Klasse-A-Jobs gestartet werden.
Die Klasse-A-Einstellung ist wirksam, wenn die Betriebsart(en), in der/denen sie definiert wurde, aktiv ist/sind.