Vordefinierte Einplanungsstrategien: Oracle 

Der Einplanungskalender bietet zur Planung der Sicherungen Ihrer Datenbank folgende von SAP empfohlene Einplanungsmuster an:

Sie können die Aktivitäten im Einplanungsmuster nachträglich ändern oder löschen. Ein vordefiniertes Einplanungsmuster bietet Ihnen in jedem Fall eine optimale Sicherungsstrategie an.

Wenn Sie ein Einplanungsmuster übernehmen, werden die Aktivitäten in den Einplanungskalender für die entsprechenden Tage eingetragen. Die Hintergrundjobs, die diese Aktivitäten ausführen, werden ebenfalls automatisch mit den entsprechenden Wiederholungsintervallen eingeplant.

Vorgehensweise

  1. Wählen Sie auf dem Einplanungsbild der Transaktion DB13 Kalender ® Aktionsmuster.
  2. Wählen Sie ein vordefiniertes Einplanungsmuster aus der angezeigten Liste aus.
  3. Geben Sie die Zeit für die Ausführung der wichtigsten Aktion im Muster an. Das System schlägt Ihnen eine entsprechende Zeit vor, die Sie übernehmen können.
  4. Wählen Sie aus der Kalenderliste optional die ID des auf Sie zutreffenden Fabrikkalenders aus. Der Fabrikkalender hat Auswirkungen auf die Sicherungsaktivitäten. Er ist z.B. dazu da, daß keine Sicherungen gestartet werden, wenn an Feiertagen keine Bänder verfügbar sind.
  5. Geben Sie die Profile für die Online-Vollsicherung der Datenbank und Offline-Redo-Log-Sicherung ein. In den Profilen stehen BRBACKUP-Parameter, welche die Sicherung beeinflussen. Im Normalfall ist das Initialisierungsprofil init<DBSID>.sap ausreichend.
  6. Die Aktivitäten im Einplanungsmuster werden automatisch in den Einplanungskalender eingefügt. Das System plant auch Hintergrundjobs für die Ausführung der Aktivitäten ein. Alle Jobs werden für eine periodische Wiederholung (eine Woche) im Einplanungsmuster eingeplant.

Wenn Konflikte zwischen dem ausgewählten Einplanungsmuster und im Kalender bereits eingeplanten Aktivitäten bestehen, zeigt das System die Liste der Konflikte an. Überprüfen und beseitigen Sie die Konflikte, bevor Sie ein Einplanungsmuster erneut auswählen. Im Normalfall müssen Sie lediglich die Ausführungszeit ändern.

Hinweise

Die Sicherungsbänder können Sie frühestens nach 28 Tagen wiederverwenden. Achten Sie darauf, daß der Parameter zur Einstellung der Bandsperrfrist ( expir_period ) in der Sicherungsparameterdatei init<DBSID>.sap auf 28 steht.

Täglich eingesetzte Bänder für die Datensicherung tragen die Bandnamen <SID>B<DATE> . Dabei wird <SID> mit dem Datenbanknamen (z.B. C11 ) und <DATE> mit dem aktuellen Tag des Monats ersetzt.

Die Sicherungsbänder können Sie frühestens nach zwei Wochen wiederverwenden. Achten Sie darauf, daß der Parameter zur Einstellung der Bandsperrfrist ( expir_period ) in der Sicherungsdatei init<DBSID>.sap auf 14 steht.

Für täglich eingesetzte Bänder verwenden Sie die Bandnamen <SID>B<DAY><WK%2> . Dabei wird <SID> mit dem Datenbanknamen (z.B. C11 ), <DAY> mit dem aktuellen Tag der Woche (Montag=1,...,Sonntag=7) und <WK%2> durch die aktuelle Kalenderwoche (0 für gerade Wochenzahlen und 1 für ungerade Wochenzahlen) ersetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter