PC-Installation 

Verwendung

Wenn Sie ein SAP-System von Version 2.x auf Version 3.x umstellen, kopieren Sie die Datei saplogon.exe in das Verzeichnis, in das sapgui.exe installiert wurde. Die Datei saplogon.ini sollte lokal im Windows-Verzeichnis gespeichert werden. Die Dateien sapmsg.ini und saproute.ini hingegen speichern Sie am besten zentral im Frontend-Installationsverzeichnis.

Vorgehensweisen

  1. Überprüfen Sie in Ihrem Windows-Installationsverzeichnis die Datei sapmsg.ini .

Unter Windows 3.1/3.11 befinden sich die Dateien normalerweise im Verzeichnis c:\windows , unter Windows NT befinden sie sich normalerweise in c:\winnt.

Die erste Zeile muß den Eintrag [Message Server] enthalten. Für jedes verfügbare SAP-System muß es den folgenden Eintrag geben:

<SID> = <Name des Host, auf dem der Message-Server läuft>

[Message Server]

C11 = hostname.yourdomain

O01 = oss001

saproute.ini

Die erste Zeile muß den Eintrag [Router] enthalten.

Für jede mögliche Netzwerkverbindung muß es folgenden Eintrag geben:

<route name>=<route>

Hier hat <route> folgende Form:

/H/<Name des Host, auf dem der SAProuter läuft>/S/<Service>

Sie können mehrere dieser Strings verketten, falls die Verbindung mehrere SAProuter benutzt.

[Router]

SAP Walldorf=/H/hostname.your.saprouter/S/sapdp99/H/147.204.64.1/S/sapdp99

SAP Foster City=/H/hostname.your.saprouter/S/sapdp99/H/147.204.69.1/S/sapdp99

  1. Stellen Sie sicher, daß die Datei services (unter Windows 3.1/3.11 normalerweise im Verzeichnis c:\windows ) für jedes System in der Datei sapms.ini folgenden Eintrag enthält:

sapms<SID> <nr.>/tcp

sapmsC11 3670/tcp

sapmsO01 3616/tcp

Die Konfigurationsdaten sind in der Datei saplogon.ini im Windows-Installationsverzeichnis gespeichert. Sie können den Dateinamen und die Pfadangabe der Datei saplogon.ini frei konfigurieren. Auch diese individuell konfigurierte Datei sollten Sie weiterhin lokal speichern.

Wollen Sie als Administrator dem Anwender eine bestimmte Selektion vorgeben, können Sie eine der beiden folgenden Optionen deaktivieren:

So deaktivieren Sie die Gruppen- und Serverselektion:

Für die Anmeldung am System benötigen Sie lediglich die Datei saplogon.ini. Sind sapmsg.ini und saproute.ini nicht lokal vorhanden, ist die Auswahlmöglichkeit für den Benutzer nicht verfügbar.

Alternativ können Sie auch die Datei saplogon.ini aufrufen und im Abschnitt Configuration den Eintrag Restricted Mode=1 hinzufügen. Speichern Sie danach saplogon.ini sicherheitshalber als schreibgeschützte Datei. Sie können die Umgebungsvariable auch systemweit auf slg_restriction=1 setzen.

So deaktivieren Sie die freie Anmeldung des Anwenders:

Mit dem Programm saplgpad deaktivieren Sie die Möglichkeit des Editierens und die freie Anmeldung des Anwenders an SAP Logon.

Für die Anmeldung am System benötigen Sie lediglich die vorkonfigurierte Datei saplogon.ini.

sapmsg.ini und saproute.ini werden zur Laufzeit nicht benötigt.

saplgpad und saplogon verwenden .ini-Dateien aus dem Installationsverzeichnis. Wenn im Installationsverzeichnis keine .ini-Dateien vorhanden sind, greifen die Programme auf das Windows-Verzeichnis zu. Findet das System überhaupt keine .ini-Dateien, legt saplogon im Windows-Verzeichnis saplogon.ini und bei Bedarf sapmsg.ini an.

Wenn sich der Benutzer anmeldet, zeigt das System SAP Logon an, welches nur die Selektionsliste enthält.