Sie können die Steuerungskomponente dazu veranlassen, zeitplangesteuert beliebige Programme zu starten. Sie legen dazu in der SCB-Programmparametergruppe eine oder mehrere PERFORM-Parametergruppe an, in denen Sie als ACTION-Parameter den Namen des auszuführenden Programms angeben.
Das Programm wird durch die Steuerungskomponente asynchron ausgeführt. In der SCB-Logdatei wird zwar das Starten des Programms eingetragen, nicht jedoch die Programm-Ausgabe und auch nicht der Programm-Beendigungscode.
Generiert das aufzurufende Programm Ausgabe auf den Bildschirm, und möchten Sie diese Ausgabe in einer Datei aufbewahren, so starten Sie das Programm indirekt: die Steuerungskomponente startet ein Shell-Skript, das seinerseits das aufzurufende Programm startet und dabei die Programmausgabe in eine Datei umleitet (siehe Beispiel unten).
Beachten Sie, daß das auszuführende Programm keine Benutzereingabe verlangen darf.

Sie möchten täglich zweimal die Anzahl auf Bearbeitung wartender Dateien innerhalb SAPcomm ausdrucken und den Ausdruck in der Datei
Sie legen zunächst das Shell-Skript
/usr/sap/com/start.scmqueue an. Es enthält beispielsweise die folgenden beiden Zeilen (HP-UX):date >>/usr/sap/com/load
scmqueue -l >>/usr/sap/com/load
In die SAPcomm-Konfigurationsdatei sapcomm.cfg nehmen Sie die folgende Parametergruppe in die Parametergruppe PROGRAM SCB auf:
PERFORM START-SCMQUEUE
TIME 10:00
TIME 20:00
ACTION /usr/sap/com/start.scmqueue
END-PERFORM

OS/2:
Da das als ACTION-Parameter angegebene Programm von einem separatem Kommando-Interpreter (cmd.exe) aus ausgeführt wird, kann SAPcomm nicht erkennen, ob es überhaupt gestartet werden konnte. Auch in diesem Fall wird keine Fehlermeldung in die SCB-Logdatei eingetragen.