Korrekturbewegungen
Definition
Wenn Wertpapierbestände nicht depotbezogen sondern depotübergreifend (auf der Ebene von Portfolios oder Depotgruppen) geführt werden, dann werden die Bestände einer Gattung in den zusammengehörenden Depots als Einheit betrachtet.
Die zu einer Einheit gehörenden Bestände einer Gattung müssen denselben durchschnittlichen Anschaffungskurs und Buchkurs ausweisen. Aus diesem Grund werden entsprechende Korrekturbewegungen als Plan-Sätze erzeugt.
Beispiel: Korrekturbewegungen bei Bestandsführung auf Ebene von Portfolios

Siehe auch:
BestandsführungIntegration
Liegen mehrere Käufe in eine Bestandsführungseinheit vor, so werden zum Ausweis eines einheitlichen Anschaffungskurses Korrektursätze erzeugt. Diese werden nicht sofort gebucht, sondern bis zur Durchführung des
Periodenabschlußes als Plan-Sätze geführt. Dadurch werden Stornierungsvorgänge, die im Falle einer nicht-chronologischen Geschäftserfassung notwendig wären, vermieden.
Beispiel
Beispiel:

Ereignisse
Vorgänge im System