Für einen Aufwand, den Sie im FI gebucht haben und der auf die Kostenstelle EXAMPLE1 kontiert wird, setzt das System in den CO-Buchungssätzen das Be-/Entlastungskennzeichen BEKNZ auf S. Für das virtuelle Merkmal BELKZ wird dieser Wert übernommen.
Kostenstelle |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag |
EXAMPLE1 |
COIN |
S |
S |
100 DM |
Falls Sie die Buchung aus Beispiel 1 stornieren, erzeugt das System einen weiteren CO-Buchungssatz mit Be-/Entlastungskennzeichen BEKNZ = H.
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Kostenstelle |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag | |
Satz aus Bsp.1 |
EXAMPLE1 |
COIN |
S |
S |
100 DM |
Storno |
EXAMPLE2 |
COIN |
H |
S |
- 100 DM |
In diesem Beispiel sind keine Kosten auf der Kostenstelle angefallen. Demnach weist das SAP-R/3-System bei Verwendung des Merkmals BELKZ in den Berichten weder eine Belastung noch eine Entlastung auf der Kostenstelle aus. Die Buchungen saldieren sich zu Null. Wenn Sie dagegen das Merkmal BEKNZ verwenden, dann weist das System im Bericht sowohl eine Belastung von DM 100 als auch eine Entlastung von DM -100 aus.
Wenn Sie eine Buchung aus Beispiel 1 auf eine falsche Kostenstelle kontiert haben und mit der Umbuchung eine Korrektur dieser Buchung vornehmen, um die Kostenstelle EXAMPLE2 zu belasten, dann ergeben sich folgende Werte:
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Kostenstelle |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag | |
Satz aus Bsp.1 |
EXAMPLE1 |
COIN |
S |
S |
100 DM |
Umbuchung |
EXAMPLE1 |
RKU1 |
H |
S |
- 100 DM |
Umbuchung |
EXAMPLE2 |
RKU1 |
S |
S |
100 DM |
Auch hier wird bei Verwendung des Merkmals BELKZ keine Belastung ausgewiesen, da das System eine Umbuchung ähnlich einer Stornierung als Korrektur einer falschen Primärbuchung behandelt.
Wenn Sie den Betrag aus Beispiel 1 mit einer Leistungsverrechnung auf den Auftrag 12345678 verrechnen, erhalten Sie folgende Werte:
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Kostenstelle |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag | |
Satz aus Bsp.1 |
EXAMPLE1 |
COIN |
S |
S |
100 DM |
Leistungsverrechnung |
EXAMPLE1 |
RKL |
H |
H |
- 100 DM |
|
Auftrag |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag | |
Leistungsver-rechnung |
12345678 |
RKL |
S |
S |
100 DM |
In diesem Beispiel (Sekundärbuchung) besteht kein Unterschied in der Verwendung der Merkmale BELKZ und BEKNZ. Die Kostenstelle EXAMPLE1 wird durch BELKZ = H als Sender gekennzeichnet, der Auftrag entsprechend durch BEKNZ = S als Empfänger. In jedem Fall weist das System im Bericht die Primärbuchung auf Kostenstelle EXAMPLE1 und den Buchungssatz, der diese Kostenstelle entlastet, getrennt aus
Wenn Sie den Auftrag aus Beispiel 4 an die Kostenstelle EXAMPLE2 abrechnen, schreibt das System folgende Daten fort:
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Auftrag |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag | |
Satz aus Bsp.4 |
12345678 |
RKL |
S |
S |
100 DM |
Auftragsab-rechnung |
12345678 |
KOAO |
A |
A |
- 100 DM |
|
Kostenstelle |
Vorgang |
BEKNZ |
BELKZ |
Betrag | |
Auftragsab-rechnung |
EXAMPLE2 |
KOAO |
S |
S |
100 DM |
Um in selbst definierten Berichten, die eine Aufteilung der Buchungssätze nach Be-/Entlastungskenneichen vornehmen, eine korrekte Sicht auf die Sender-Empfänger-Beziehungen zu erhalten, sollten Sie -wie auch Standardberichten- das Merkmal BELKZ verwenden. Ist eine dem FI entsprechende Soll/Haben-Sicht erwünscht, so können Sie das Merkmal BEKNZ verwenden.